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Badwater Basin

Badwater Basin
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Einmal um die Welt: Auf den Routen des Marathonläufers Arda Saatçi

Sport
Reise

Die Bilder des Extremsportlers Arda Saatçi nach seinem 600-Kilometer-Lauf durchs Death Valley gehen derzeit um die Welt. Falstaff TRAVEL wirft einen Blick auf seine außergewöhnlichen Marathon-Routen – und entdeckt darin eindrucksvolle Reisewege weltweit.

Sein Ziel war es, 600 Kilometer in 96 Stunden zu laufen. In 123 Stunden hatte er es letztendlich geschafft – vom am tiefsten Punkt Nordamerikas, in Badwater, bis zum kalifornischen Santa Monica Pier. Arda Saatçi hat Millionen von Menschen begeistert und sein Marathon ist voller Emotionen in Bildern. So fragwürdig die sportliche Leistung auch erscheinen mag, liefern die Routen des Content-Creators zugleich Inspiration für außergewöhnliche Trips per Auto, Zug oder Flugzeug. Falstaff TRAVEL zeichnet sie nach.

Vom Badwater Basin zum Santa Monica Pier

Am 10. Mai 2026 hatte er es geschafft: Nach einem 600-Kilometer-Lauf am Stück erreichte Saatçi den Santa Monica Pier. Gestartet war er fünf Tage davor im Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas, 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Wo heute endlose Salzflächen glitzern, sammelte sich einst Wasser, das wegen seines hohen Salzgehalts selbst von den Maultieren der ersten Vermesser:innen verschmäht wurde – daher der Name »Badwater«. Trotz Warnschildern wagen sich Besucher:innen auch bei extremer Hitze hinaus auf die knirschenden Salt Flats. Kein Wunder: Die surreale Landschaft im Death Valley zählt zu den eindrucksvollsten Naturkulissen der USA.

Von dort führte die Marathon-Route Richtung Westen durch die Wüste Kaliforniens – vorbei an karger Weite, spektakulären Felslandschaften und endlosen Highways – bis nach Los Angeles. Ziel war der Santa Monica Pier, wo sich der Ozean, der Strand von Venice Beach und das typische Südkalifornien-Lebensgefühl treffen.

Death Valley
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Death Valley

Einmal quer durch Japan

2025 ging es für Saatçi quer durch Japan – eine 3000 Kilometer-Strecke, die sich ebenfalls ideal als Reiseroute nachzeichnen lässt. Im Norden begann seine Strecke in Wakkanai, in der Region Hokkaido, wo Nationalparks, Vulkane und heiße Quellen die Landschaft prägen. Reisende begeben sich weiter nach Tokio, einer der spannendsten Metropolen der Welt mit Vierteln wie Shibuya und Asakusa, herausragender Kulinarik und Streetfood-Märkten sowie futuristischer Architektur. Danach geht es nach Kyoto mit seinen Tempeln, Zen-Gärten und traditionellen Holzvierteln – ein deutlicher Kontrast zur Hauptstadt. Die Route des Marathonläufers führt dann am Mount Fuji entlang nach Osaka und endet schließlich in Hiroshima.

Von Berlin nach New York City

Auch die Europa–USA-Route von 2024 liest sich wie eine klassische, wenn auch ungewöhnliche Reiseroute. Sie beginnt in Berlin am Brandenburger Tor und führt quer durch Deutschland weiter nach Belgien und Frankreich. Reisende könnten Paris als kulturellen Höhepunkt wählen. Danach geht es entlang der Atlantikküste über Spanien nach Portugal, wo Städte wie Porto mit ihren Flussufern und historischen Gassen warten. Über den »Großen Teich« setzte Saatçi seinen Marathon aus und flog von Porto nach Boston. Die Stadt gilt als Amerikas geistreichste Metropole: ein Denkraum mit kolonialem Pflaster, akademischem Glanz und kulinarischer Kreativität. Die Route endet schließlich in New York City am Times Square – mitten im Lichtermeer Manhattans.

Manhattan, New York
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Manhattan, New York
Travel-Redaktion
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