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Unglück auf dem Teller: Lebensmittel, die man am Freitag, dem 13. besser meidet

Lebensmittel

Am Freitag, dem 13., spielt Aberglaube nicht nur bei Zahlen eine Rolle – auch auf dem Teller lauern vermeintliche Unglücksbringer.

Freitag, der 13., hat es zu einem weltweiten Ruf als Unglückstag gebracht. Manche Menschen meiden Flugzeuge mit Reihe 13 (bei manchen Fluggesellschaften wird sie sogar ausgelassen), Hotels lassen das Zimmer 13 aus oder überspringen die Nummer beim Stockwerk. Historisch gesehen, taucht die Zahl auch bei Mahlzeiten auf: Beim letzten Abendmahl saßen 13 Personen am Tisch – ein Szenario, das mit Verrat und Tod verbunden wurde. Kein Wunder also, dass der Aberglaube auch beim Essen eine Rolle spielt. Bestimmte Lebensmittel und Tischgewohnheiten gelten als Unglücksbringer, und wer am Freitag, dem 13., »falsches« isst, soll laut Tradition kleine Missgeschicke riskieren.

Salz

Salz wird seit Jahrhunderten mit Schutz und Reinigung in Verbindung gebracht, doch gleichzeitig gilt es als Unglücksbringer, wenn es verschüttet wird. Schon ein kleiner Missgriff beim Würzen soll Streit und Pech an den Tisch bringen. Ein alter Trick: Wer Salz verschüttet, wirft eine Prise über die linke Schulter, um das Pech abzuwenden.

Brot

In vielen Regionen Europas galt es als schlechtes Omen, Brot auf den Tisch zu legen oder auf den Rücken zu drehen. Das Auf-den-Rücken-Legen von Brot wurde mit Tod und Unglück assoziiert, während das Teilen des Brotes oft als Zeichen von Gemeinschaft galt – allerdings nur, wenn es respektvoll und in der richtigen Reihenfolge geschah. Wer also am Freitag, dem 13., Brot achtlos behandelt, tut dies nach traditionellem Aberglauben auf eigene Gefahr.

Essstäbchen und andere Tischrituale

In Asien sind manche Essstäbchenhaltungen tabu, denn sie symbolisieren Unglück. Senkrecht in Reis gesteckte Stäbchen erinnern an Beerdigungsrituale und sollen Tod und Unglück bringen. Auch das Schneiden von Nudeln wird in Italien mit Vorsicht betrachtet, da es als Missachtung des Essensrituals interpretiert wird. Selbst alltägliche Handgriffe am Tisch können also in einigen Kulturen als riskant gelten.

Schwarze Lebensmittel

Lakritz, Aktivkohle oder Tintenfischgerichte gelten traditionell als unheilvoll. Ihre schwarze Farbe wurde mit Tod und Unglück assoziiert. Wer am Freitag, dem 13., bewusst auf solche Speisen verzichtet, folgt einem uralten Brauch. Heute können sie als kulinarisches Highlight genutzt werden, der Aberglaube wirkt dabei eher spielerisch. Wer also bewusst darauf verzichtet, setzt auf Sicherheit, wer sie serviert, auf Nervenkitzel.

Früchte, Fische und andere Tabus

Einige Früchte, wie Äpfel oder Birnen, haben in bestimmten Regionen Aberglauben verbunden. Beispielsweise galt das Teilen eines Apfels in manchen Gegenden als schlechtes Zeichen für die Liebe. In anderen Kulturen wiederum sind bestimmte Fische, Gewürze oder Gerichte tabu, weil sie symbolisch mit Pech, Krankheit oder Unglück verbunden wurden.


Redaktion
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