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© Shutterstock (Symbolbild)

Bagna Cauda

Rezept
Italien
Frankreich

Ein piemontesischer Klassiker, der wärmt, verbindet und Geschichte trägt: Bagna Cauda – das »warme Bad« aus Sardellen, Knoblauch, Olivenöl und Butter

Redaktion

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Wenn ein Papst ein Lieblingsgericht hat, darf man annehmen, dass es etwas Besonderes ist – und Bagna Cauda ist genau das: eine rustikale, tief verwurzelte Spezialität aus dem Piemont, die seit Jahrhunderten Körper und Seele wärmt. Wörtlich übersetzt bedeutet ihr Name »warmes Bad« – und genau darum geht es, um ein gemeinsames Eintauchen. In eine aromatische Mischung aus Sardellen, mildem Knoblauch, feinem Olivenöl und Butter, die in einem Tontopf auf dem Tisch brodelt und dampft. Serviert wird sie traditionell mit rohem und gekochtem Gemüse – darunter stets Puntarelle, eine herbe Chicorée-Sorte, die den salzigen Reichtum der Sauce perfekt ausbalanciert. In den Cafés von Turin wird Bagna Cauda gerne zum Aperitif gereicht; zu Hause aber ist sie vor allem eines: ein Fest der Geselligkeit, das mit einem Glas Barolo und – wenn man Giorgio Locatelli folgt – mit Eiern zum krönenden Abschluss gebracht wird.

Zutaten (4 Personen)
3 Knoblauchzehen
2 Dose(n) Sardellenfilets in Öl à 50 g, abgetropft 33 g
1 Bund glattblättrige Petersilie
50 g Butter
0,5 dl Olivenöl, z.B. Gran Fruttato
800 g Gemüse, z.B. Puntarelle, Stangensellerie, Karotten, gelbe und rote Peperoni, Trevisano, Fenchel
ein paar Eier
  • Knoblauch pressen. Sardellenfilets gut abtropfen lassen. Sardellenfilets und Petersilie sehr fein hacken.
  • Knoblauch in Butter und Öl in einer kleinen Pfanne heiss werden lassen, ohne dass er Farbe annimmt. Pfanne von der Platte nehmen. Sardellen und Petersilie unter die Ölmischung rühren, warm werden lassen. Die Sauce darf nicht kochen.
  • Die Pfanne auf ein Rechaud stellen, Sauce warm servieren.
  • Alle Gemüse zum Dippen in Stücke schneiden und dazuservieren.

Tipp:

Wenn nur noch wenig von der Sauce übrig ist, ein paar Eier hineinschlagen und zu einem gemütlichen Abschluss der Mahlzeit verrühren.


 

Redaktion
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