Die besten Restaurants mit 1 Falstaff-Gabel(n) in Berlin
Das »Moon Exquisite« verbindet die bunte Vielfalt der südostasiatischen Küche mit europäischen Techniken. Gastronom und Künstler Hoa Viet Vu und sein Küchenchef Hoan Nguyen setzen in ihren Gerichten auf Textur, Balance und klar gefasste Aromen. Der auf den Punkt gegrillte Wolfsbarsch im Taiwan Style überzeugt mit saftigem Fleisch unter krosser Haut, dazu werden Süßkartoffel-Püree, Chili-Jam und Bimi serviert. Ebenfalls gut gefallen hat die karamellisierte und confierte Gänsekeule, begleitet von samtigem Rotkohl und Kimchi-Shiitake-Knödeln. Hier findet die Küche eine klare Linie zwischen Klassik und asiatischer Würze. Die Sorgfalt im Umgang mit den Produkten und der Zubereitung zieht sich durch die gesamte Speisekarte, Frische und Würze sind klar definierte Leitlinien, die Hoan Nguyen konsequent und gekonnt umsetzt. Dazu zeigt die Küche viel handwerkliches Können und ein sicheres Gefühl für aromatische Balance. Vor allem Gewürze und Soßen sind eine der Stärken des ambitionierten Küchenchefs, dennoch fehlt manchen Komponenten das letzte Quäntchen formender und tragender Schärfe. Etwas mehr Mut zur Saisonalität, Regionalität und Reduktion würde dem Stil ohnehin gut anstehen. Die Desserts wirken noch ein wenig zu konventionell, zwar handwerklich solide, aber wenig charakterstark. Hier wäre mehr Eigenständigkeit ein deutlicher Pluspunkt. Dennoch überzeugt das »Moon Exquisite« durch eine klar strukturierte Küche und einen hohen Anspruch. Auch wenn es den Gerichten noch etwas an Tiefe fehlt, stimmt die Richtung auf jeden Fall. Hier ist noch Luft nach oben.
Klassische Pizza, Pasta und Fischgerichte in einer urigen Trattoria mit Sichtmauerwerk und einer großen belebten Terrasse. Empfehlenswert ist der »Luccio Perca alla Livornese«, Zanderfilet mit Oliven, Knoblauch, Kapern in Tomatensauce.
Weine aus den Abruzzen und aus Sizilien, Kronleuchter an der Decke und eine Toplocation. Nicht nur damit punktet das kleine italienische Restaurant, sondern besonders auch mit einer ausschweifenden Vorspeisen-Karte – sehr fein der Oktopus-Salat – und authentischen Pasta-Gerichten.
Spezialitäten wie Paella mit Fisch und Meeresfrüchten führen einen auch an die Algarve. Schwertfisch, Seeteufel oder Stockfisch kommen traditionell vom Grill, und der Hummer wird in diesem spanisch-portugiesischen Restaurant frisch zubereitet.
Bei den 3 Schwestern isst man im altehrwürdigen Kreuzgewölbesaal feine Marktküche oder rustikale Klassiker wie Braten und Schnitzel. Im Sommer bietet sich der herrliche Biergarten zum Verweilen an.
Brauerei, BBQ, Grill – was will man mehr unter einem Dach? Alle 22 Biersorten sind handcraftet: hopfenaromatische IPAs, klassische Stile wie Pils und Weizen, die wahre Berliner Weiße oder richtig starker Stoff wie Stouts und holzfassgereifte Edelbiere. Dazu zarte Ribs aus dem Smoker. Himmlisch!
Gehobene mexikanische Küche, umgesetzt mit regionalen Produkten. An der Taquería kann man zudem Tacos to go oder für den schnellen Genuss an der Theke bestellen. Dazu köstliche Drinks!
Traditionell indisches Essen in modernem Ambiente – das ist Gapshap im gemütlichen Güntzelkiez. Das Besondere: Neben Klassikern wie Samosa, Chaat, Tikka, Dal und Paneer gibt es am Wochenende Frühstück. Highlights sind Egg Dosa sowie Kardamom French Toast.
Das Hoa Rong in Mitte verbindet die Küchen Thailands, Vietnams und Laos miteinander. Die Gerichte sind von der vietnamesischen Bergregion Sapa inspiriert und überwiegend vegan und vegetarisch.
Hoch oben über den Dächern Berlins, im Reichstagsgebäude, genießt man im Restaurant Käfer Dachgarten neben dem spektakulären Ausblick moderne deutsche Gerichte aus regionalen und saisonalen Zutaten.
Italienische Küche trifft auf japanische Feinheit im Lo Fūfu in Charlottenburg. Serviert werden Fisch, Fleisch und Gemüse mit den Aromen der italienischen Küche im Omakase-Stil.
Die Long March Canteen ist ein Kreuzberger Szenerestaurant, das sich traut, mit verschiedenen Aromen der chinesischen Küche zu spielen. Die Dim-Sum und Dumplings sind zum Teilen gedacht.
Fine Dining am Lietzensee: In dem schönen Lokal wird mit Leidenschaft, Liebe und Enthusiasmus gekocht. Gastgeber Alessandro Francioso und sein Chefkoch Robin Nissen wissen, wie es geht. Köstlich!
Minimalistisch, traditionell und doch kreativ: Die japanische Küche besticht durch handwerklich perfektes Sushi und Sashimi aus erstklassigen, frischen Produkten und einer sehr guten Auswahl an Sake.
Die Küche Griechenlands in Berlin: Im Restaurant San Éna im Radisson Collection Hotel in Mitte werden griechische Spezialitäten moderner, ausbalancierter und leichter interpretiert.
Der australische Küchenchef Lee Thompson interpretiert im St. Bart die Pub-Küche neu. In der Gastro-Kneipe werden Gerichte serviert, die unkompliziert, ehrlich und qualitativ hochwertig sind.
Direkt hinter der Betonwüste des Berliner Alexanderplatzes verbirgt sich in einem zum Teil wieder aufgebauten historischen Viertel das angeblich älteste Gasthaus der Metropole. Die Rückwand des denkmalgeschützten Hauses gegenüber der barocken Parochialkirche wird von Resten der mittelalterlichen Berliner Stadtmauer gebildet. Seit 1621 befindet sich an dieser Stelle eine Schankwirtschaft, die als HO-Gaststätte sogar die DDR-Zeit überdauerte. Heute betreibt die Gastronomenfamilie Sperling in zweiter Generation das Restaurant, das in einem weitgehend von Fastfoodläden geprägten Umfeld mit einer verfeinerten, gutbürgerlichen und regional konnotierten Küche punktet. Man speist an blanken Holztischen, die Karte ist klein, aber fein, und schon der als Vorspeise servierte süßsauer eingelegte Karpfen eine kulinarische Entdeckung. Zum Hauptgericht gibt es Alt-Berliner Klassiker wie Senfeier mit Kartoffelstampf, Kalbsleber Berliner Art, Krautwickel oder Königsberger Klopse. Alles in bester Qualität. Die Klopse waren wunderbar locker, die Kapersauce mild-würzig, der Kartoffel-Petersilienstampf passte bestens. Was hernach als »Warmes Apfelküchlein mit Vanilleeis« serviert wurde, war wieder eine Überraschung. Es handelte sich nämlich um karamellisierte Apfelstücke, die in Blätterteig eingebacken waren. Süß und sündig. Intelligent zusammengestellt die Weinkarte mit nicht alltäglichen Kreszenzen aus Deutschland und Österreich, wobei zu den deftigen Speisen wohl am besten ein Bier mundet. Der Service ist flink, freundlich und kenntnisreich und ganz ohne die manchmal gewöhnungsbedürftige Berliner Schnoddrigkeit.
Über den Dächern der Museumsinsel wird im Baret eine kreative Palette an Snacks sowie eine kleine, aber feine Auswahl an modernen Gerichten wie geräucherter Aal auf Toast serviert.
Lokale Bioprodukte verbinden sich mit bodenständiger Berliner Küche im Restaurant Michelberger. Auf den Tisch kommen frische Zutaten, die von der eigenen Farm im Spreewald stammen.
In der Paris Bar treffen sich schon seit 1962 Künstler, Prominente und alle, die etwas auf sich halten. Es ist das ideale Restaurant, um sehen und gesehen zu werden. Die Küche ist klassisch französisch.