Falstaff Executive Breakfast mit Nespresso: Guter Kaffee als Statement im modernen Office
Kaffee erfüllt im Büro längst mehr als eine praktische Funktion. Beim Falstaff Executive Breakfast mit Nespresso wurde der Stellenwert von gutem Kaffee am Arbeitsplatz diskutiert.
Eine aktuelle Marketagent-Studie im Auftrag von Nespresso Professional zeigt: Kaffee ist für die Österreicher:innen weit mehr als nur ein Getränk. 89 % sehen ihn als festen Bestandteil der österreichischen Kultur, 88 % sagen, er verbinde Menschen. Auch im Arbeitsalltag spielt Kaffee eine zentrale Rolle: 83 % betrachten ihn als unverzichtbar. Die Studie zeigt zudem einen klaren Zusammenhang zwischen Kaffeeangebot und Leistungsfähigkeit: 77 % fühlen sich durch ein gutes Angebot motivierter, 74 % produktiver. Selbst im Homeoffice bleibt hochwertiger Kaffee gefragt – 85 % legen darauf Wert, auch wenn sie von zu Hause aus arbeiten.
Dass Kaffee sich in vielen Unternehmen zu einem festen Bestandteil der Arbeitskultur entwickelt, wurde auch beim Executive Breakfast von Nespresso und Falstaff im »Rosewood Vienna« deutlich. Es diskutierten Alexander Priester, Commercial Director B2B / Prokurist bei Nespresso Österreich, Jörg Spreitzer, Managing Partner bei Great Place To Work Österreich, Sophie Pfeffer, Partnerin und Innenarchitektin beim Destilat Design Studio; moderiert wurde der Talk von Falstaff-Chefredakteurin Stefanie Hellge. Im Mittelpunkt stand die Frage, was Büros heute bieten müssen, damit Mitarbeitende gerne vor Ort arbeiten – und dabei spielt die Kaffeeküche als sozialer Treffpunkt eine zentrale Rolle. Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam begrüßte die Gäste und brachte es zum Auftakt auf den Punkt: »Kaffee am Arbeitsplatz, vor allem im Büro, ist viel mehr als nur ein Kaffee.«
Die Kaffeeküche als demokratischster Ort im Betrieb
Jörg Spreitzer sieht in der Kaffeeküche den wohl wichtigsten Ort für die Unternehmenskultur: »Die Kaffeemaschine ist quasi der demokratischste Ort in einem Unternehmen.« Dort träten Hierarchien oft in den Hintergrund, informelle Gespräche stärkten Vertrauen und Zusammenarbeit. Nach Einschätzung der Expert:innen vergleichen Beschäftigte das Büro heute zunehmend mit ihrem Zuhause – ein rein funktionaler Arbeitsplatz reicht deshalb nicht mehr aus. Unternehmen müssten Aufenthaltsqualität schaffen und soziale Begegnungen aktiv fördern. Kaffeezonen, offene Aufenthaltsbereiche und flexible Arbeitsplätze spielen dabei eine wichtige Rolle. Alexander Priester verwies auf die hohe Bedeutung der Kaffeekultur im Arbeitsalltag: »Kaffee ist ein Wertschätzungstool. Ein Mitarbeiter, der sich wertgeschätzt fühlt – das ist kein Geheimnis –, arbeitet auch besser.« Viele Unternehmen bieten deshalb inzwischen auch Lösungen für das Homeoffice an, etwa bereitgestellte Maschinen oder vergünstigten Kaffee für zu Hause.
Neben Kaffee stand vor allem die Gestaltung moderner Arbeitsräume im Fokus der Diskussion. Innenarchitektin Sophie Pfeffer erklärte, dass sich Büros in den vergangenen Jahren deutlich verändert hätten: Früher zählten Fitnessräume oder Rückzugszonen zu den zentralen Trends, heute liegt der Schwerpunkt stärker auf gemeinschaftlichen Flächen: »In Österreich spielt die Kaffeekultur eine ganz, ganz wichtige Rolle. Es ist tatsächlich so, dass die meisten Leute, die ins Büro kommen, als Allererstes in Kaffeeküche gehen und sich dort einen Kaffee holen.« Das untermauert auch die Studie: Für 67 % führt der erste Weg im Büro direkt zur Kaffeemaschine, und 77 % empfinden Kaffeepausen mit Kolleg:innen als wichtige Auszeit.
»Eine gute Kaffeemaschine wird sicher den Unterschied machen, und dieser soziale Ankerpunkt – früher Kaffeeküche, heute vielleicht Begegnungszone genannt – ist ein Ort, an dem sehr informell geplaudert werden kann. In Österreich sagt man ja oft: Besprechen wir das bei einem Kaffee. Da steckt viel Wahrheit drin, und das hat uns sehr stark geprägt«, so Priester. Kaffee bleibt damit ein sichtbares Symbol moderner Bürokultur – für Austausch, Begegnung und informelle Zusammenarbeit. Spreitzers Fazit: »Kaffee ist nicht nur ein Benefit, sondern ein kulturelles Statement.«