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© Eric Witsoe

»Koch des Jahres«: Diese sechs Köche stehen im Finale

Wettbewerb
Auszeichnung
Koch

In München sind die Finalplätze vergeben: Vier Köch:innen qualifizierten sich direkt über die Jury, zwei weitere über das Publikum – im November fällt dann in der Motorworld die Entscheidung um den Titel »Koch des Jahres«.

Im Halbfinale des Wettbewerbs »Koch des Jahres« hat sich in der Münchner Allianz Arena entschieden, wer im November in der Motorworld München um den Titel kochen wird. 16 Teams waren am 26. April angetreten – am Ende stehen sechs Finalist:innen fest, die nun in die entscheidende Runde einziehen.

Der Wettbewerb verlangte den Teilnehmer:innen eine doppelte Auseinandersetzung mit der eigenen kulinarischen Biografie ab: ein Kindheitsgericht sollte einmal klassisch (»Old School«) und einmal zeitgemäß (»New School«) interpretiert werden. Was auf dem Papier nostalgisch klingt, wurde am Pass schnell zur Frage nach Haltung, Technik und emotionaler Übersetzung auf dem Teller.

Emotion geht verloren

Vier Finalplätze wurden direkt von der Fachjury rund um Tobias Bätz, Rosina Ostler, Christoph Rainer und Philipp Vogel vergeben. Durchsetzen konnten sich Aljoscha Knoblich, Semi Hassine, Tetiana Berezhna und Lukas Baumgartner.

Tobias Bätz betonte: In der Spitzengastronomie gehe durch die technische Fokussierung oft Emotion verloren – die eigentliche Kunst bestehe darin, beides zusammenzubringen. Wer das geschafft habe, habe sich deutlich vom Feld abgesetzt.

Bühne für die nächste Generation

Zwei weitere Finalplätze wurden am Abend im Rahmen der »Chefs Challenge Night« vergeben. Vor rund 300 Gästen aus Gastronomie, Hotellerie und Medien kochten die Teams dort mit vorgegebenen Warenkörben, bewertet wurde direkt vom Publikum. Die Wildcards gingen an Mustafa Mirzaei und Simon Bantle. Mirzaei konnte darüber hinaus mit dem »Best Plating Award« auf sich aufmerksam machen, der für das beste Anrichten vergeben wird.

Damit ist das Feld für das Finale im November in der Motorworld München komplett. Dann wird der Wettbewerb zweigeteilt entschieden: Am ersten Tag steht der »Newcomer des Jahres« im Fokus, am zweiten Tag folgt die Entscheidung um den Titel »Koch des Jahres«. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 5000 Euro – und vor allem den symbolischen Titel in einem Wettbewerb, der sich als Bühne für die nächste Generation der Spitzengastronomie versteht.


Redaktion
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