»Philipp Plein Hotel«: Luxus, Sushi auf Schwertern und Pommes mit Kaviar
Im »The Plein Hotel« in Mailand warten drei Restaurants – darunter eines mit Sternekoch Roberto Conti – und extravaganteste Gerichte wie eine 1.500-Euro-Pizza.
Der deutsche Modedesigner Philipp Plein hat mit dem »The Plein Hotel« in Mailand ein neues Kapitel in der Welt des Luxus aufgeschlagen. Nach drei Jahren intensiver Arbeit und einer Investition von 40 Millionen Euro öffnete das Hotel erstmals während der Mailänder Modewoche im September 2024 seine Türen für ein exklusives Publikum. Die vollständige Eröffnung war ursprünglich für November 2024 angesetzt, doch diese wurde nun auf Ende Februar 2025 verschoben. Die gastronomischen Einrichtungen jedoch sind bereits jetzt zugänglich.
Kulinarische Exzesse
Eines der Highlights des Hotels ist das italienische Restaurant »Philipp’s«, das von Sternekoch Roberto Conti geführt wird. Hier trifft die klassische italienische Küche auf wahre Luxus-Kulinarik-Exzesse. So zum Beispiel eine »Dom Pérignon Pizza« für satte 1.500 Euro oder »Pommes Black« für 8.000 Euro. Die Pizza wird nicht nur mit edelstem Champagner zubereitet, sondern der Rest des Schaumweines darf auch noch getrunken werden – für den exklusiven Genuss, versteht sich. Aber es drängt sich eine andere Frage auf: was bitte sind »Pommes Black«? Der Normalsterbliche kennt wohl eher die guten alten Pommes rot-weiß, doch im »Philipp’s« gibt es French Fries mit Kaviar. Fast so, als wolle man der Fast-Food-Welt zeigen, dass es immer noch ein bisschen mehr »Bling-Bling« gibt.
Neben dem »Philipp’s« gibt es auch ein veganes Bistro: das »La Jungle De Plein«. Und wer nun dachte, dass vegane Küche in der Luxuswelt von Philipp Plein nur ein Randthema ist, irrt sich gewaltig. Hier wird nicht einfach nur auf pflanzliche Kost gesetzt, sondern mit Kreationen wie dem »Dirty Burger« oder einer Pizza mit Trüffeln und Steinpilzen ein Statement gesetzt. Und dann gibt es noch »Sukaru Bā«, die Sushi-Bar des Hauses, wo das Sushi mit der »üblichen« kleinen Portion Gold verfeinert und auf Samuraischwertern statt Tellern angerichtet wird.
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