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Das große Problem bei Glasflaschen für Wein besteht darin, dass sie meist nur ein Mal genutzt werden.

Das große Problem bei Glasflaschen für Wein besteht darin, dass sie meist nur ein Mal genutzt werden.
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Plastik statt Glas: Diesen Wein gibt es bald in einer neuen Flasche

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Nachhaltigkeit
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Einen guten Wein gibt es natürlich aus der Glasflasche – oder? Die Marke »Richtig Lecker« probiert jetzt in einem Markttest, wie Plastikflaschen bei den Kunden ankommen.

Im Weinregal gibt es fast ausschließlich Glasflaschen. Das möchte der rumänische Weinerzeuger »Cramele Recas«, der unter anderem die »Richtig Lecker« Weine produziert, nun ändern. Das Unternehmen möchte in Deutschland einen Markttest durchführen, für den in einer Testabfüllung 1000 Weine in PET-Flaschen abgefüllt werden.

Die Weine in Plastikflaschen sollen in zwei Geschäften verkauft und die Verkaufszahlen anschließend analytisch geprüft werden. Dabei legt das Unternehmen besonderes Augenmerk auf die Differenz zwischen den Glas- und Plastikflaschenkäufen. Anschließend entscheidet »Cramele Recas«, ob der Test noch auf weitere Geschäfte ausgeweitet wird oder es eine flächendeckende Einführung des neuen Flaschenkonzepts gibt.

Philip Cox, Co-Gründer von »Cramele Recas«, ist der Meinung, dass schnell eine Alternative zu den klassischen Glasflaschen gefunden werden muss und treibt deshalb immer wieder die Suche nach entsprechenden Alternativen voran. So hat eine Einweg-Glasflasche, wie sie bei den meisten Weinen genutzt wird, etwa aufgrund des sehr hohen Schmelzpunkts von Quarzsand einen hohen Energieverbrauch und das Transportgewicht ist um einiges höher als bei Plastikflaschen.

Der Markttest des rumänischen Unternehmens findet mit einem Cabernet Sauvignon statt und das recycelte Plastik für die neuen Flaschen soll aus der Donau und anderen Flüssen stammen.


Tim Lamkemeyer
Tim Lamkemeyer
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