Punsch wie aus der Bar: »Tür 7« zieht nach Schönbrunn
Die Bar »Tür 7« betreibt heuer erstmals eine Punschhütte in Schönbrunn. Der Ansatz: Qualität statt Zucker und Beratung wie an der Bar.
Die Wiener Bar »Tür 7« betreibt erstmals eine Punschhütte am Christkindlmarkt Schönbrunn. Glühwein und Punsch bleiben die Basis, denn: »Wir wollten das Rad nicht neu erfinden«, sagt Betreiber Geri Tsai im Gespräch mit Falstaff.
Der Anspruch beginnt beim Wein. Tsai verwendet »erstklassige Weine«, denn guter Punsch stehe und falle mit der Qualität. Das zweite heikle Thema sei der Zucker: »Viele verwenden zu viel. Bei uns ist die Menge des Zuckers im unteren Bereich. Die Gäste mögen, dass der Punsch nicht so süß ist.«
Wie in der Bar sollen Besucher:innen sagen, welche Geschmacksrichtung sie bevorzugen. Zur Auswahl stehen ein Beeren- und ein Orangenpunsch, dazu kommen etliche Varianten, unter anderem: Vanillelikör, Wiener Wermut, Metaxa mit Orange und sogar Mezcal. Bestseller ist bisher ein Glühwein aus Rotwein.
Punschhütte mit Barcharakter
Die personalisierte Beratung kostet zwar fünf Sekunden extra aber »die nimmt man sich gern. Dann haben die Gäste eine schöne Erfahrung«. Auch alkoholfrei wird gemixt, etwa ein Apfel-Birne-Punsch.
Die Idee für einen Christkindlmarkt-Stand gab es lange. Schönbrunn sei ideal: »Ein tolles Konzept, eine wunderschöne Kulisse.« Zur Punschkarte gibt es Punschkrapfen und Schlumberger Sparkling. Tsai zieht eine erste Bilanz: »Unsere Specials werden super angenommen. Deshalb wollen wir das Angebot erweitern.«