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Stiftung Warentest: Das sind die besten Olivenöle 2025

Produkttest
Olivenöl

Die Stiftung Warentest zeigt: Gutes Olivenöl muss nicht teuer sein. Während günstige Produkte überzeugen, fällt aber ausgerechnet eines aus der Drogerie durch, bei dem sich Verbraucher bisher auf der sicheren Seite wähnten.

Olivenöl gilt als eines der gesündesten Fette und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der mediterranen Küche. Doch die Qualität variiert erheblich – das zeigt auch der aktuelle Test von Stiftung Warentest, bei dem 25 »extra vergine«-Öle – also der höchsten Güteklasse – unter die Lupe genommen wurden. Eine positive Nachricht vorweg: Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Qualität der Öle deutlich verbessert. In diesem Jahr erhalten ganze sieben Olivenöle die Bewertung »gut«, während es 2024 nur zwei Produkte in diese Kategorie schafften. Dennoch: »Spitzenqualität bleibt in Zeiten schlechter Ernten rar«, erklärt Stiftung Warentest.

Discounter überzeugt

Am besten schnitt das Olivenöl von Rewe Beste Wahl ab. Mit einer Gesamtnote von 2,1 (»gut«) und einem Preis von 15,98 Euro pro Liter steht es auf Platz eins des Tests. Es beeindruckt nicht nur durch seine geschmacklichen Qualitäten, sondern bietet auch ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auf Platz zwei folgt das Olivenöl von Aldi, »Cantinelle Natives Olivenöl Extra« (jetzt unter dem Namen »Bellasan«), das mit einer Note von 2,2 und einem Preis von 9,05 Euro pro Liter ebenfalls ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Das Öl überzeugt vor allem durch frische, fruchtige Aromen und eine milde Schärfe.

Ebenso empfehlenswert: Das Bio-Olivenöl von Aldi. Mit einer Note von 2,3 und einem Preis von 9,27 Euro pro Liter rangiert es auf dem dritten Platz. Die Stiftung Warentest ist vom ausgewogenen Geschmack und der angenehmen Fruchtigkeit überzeugt worden.

Die weiteren Sieger

Neben den drei Spitzenreitern hat der Test auch noch vier weitere Olivenöle mit der Note »gut« ausgezeichnet. Dazu gehören:

  • Bertolli Originale Natives Olivenöl Extra (Note 2,5) – Ein Klassiker mit mildem Geschmack und guter Vielseitigkeit, geeignet für eine breite Palette kulinarischer Anwendungen.
  • Edeka Griechisches Natives Olivenöl Extra g.g.A. Chania (Note 2,5) – Ein Olivenöl, das mit einer fruchtigen Note und einem kräftigen Charakter punktet. Ideal für Salate und mediterrane Gerichte.
  • Lidl Primadonna Olivenöl nativ extra (Note 2,5) – Dieses Olivenöl beeindruckt mit seinem ausgewogenen, milden Geschmack und eignet sich hervorragend für die tägliche Verwendung.
  • Lidl Primadonna Natives Olivenöl Extra aus Griechenland (Note 2,5) – Eine weitere gute Wahl, die mit ihrem intensiven, aber ausgewogenen Aroma begeistert.
Im Labor zeigt sich eine bedenkliche Schadstoffbelastung.
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Im Labor zeigt sich eine bedenkliche Schadstoffbelastung.

 

Diese Produkte fallen durch

Der Test hat jedoch auch drei Olivenöle entlarvt, die deutlich schlechter abschneiden. Diese Produkte erhalten die Note »mangelhaft«:

  • Fiore Natives Olivenöl Extra – Das Öl weist einen unangenehm »schlammigen« Geschmack auf und konnte in keinem der getesteten Kriterien überzeugen.
  • La Española Natives Olivenöl Extra – Trotz seines hohen Preises (19,48 Euro pro Liter) fiel das Öl aufgrund eines »ranzigen« Geschmacks und einer unangemessenen Sensorik durch.
  • DM Bio Natives Olivenöl Extra – Auch dieses Öl konnte die hohen Ansprüche nicht erfüllen und wies sowohl geschmackliche Mängel als auch eine bedenkliche Schadstoffbelastung auf.

Die Tester bemängelten aber bei allen drei Ölen nicht nur den schlechten Geschmack, sondern auch eine bedenkliche Schadstoffbelastung, insbesondere durch Mineralölbestandteile. Diese Öle entsprechen nicht den Qualitätsstandards der »nativ extra«-Güteklasse und dürften nach Meinung der Tester nicht als solche verkauft werden.


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