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© Ahmad Nazrol Bin Mohammed

Tupperware wagt Comeback in Europa

Tupperware
Jause
Insolvenz

Ein französischer Unternehmer übernimmt den insolventen Zweig von Tupperware. Und plant, in fünf europäischen Ländern, die Marke mit einem erweiterten Sortiment und digitalem Vertrieb neu aufzustellen.

Ein französischer Investor versucht das Comeback der Marke Tupperware in Europa. Der 31-jährige Unternehmer Cédric Meston übernahm im März den insolventen französischen Zweig und startet nun den Vertrieb in fünf Ländern: Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien und Polen. Österreich bleibt vorerst außen vor.

Rund 20.000 selbstständige Verkaufsberaterinnen und -berater sollen den Direktvertrieb wieder aufnehmen. Das neukonzipierte Unternehmen arbeitet »von Grund auf« neu – inklusive Logistik und Vertriebssystemen. Das Sortiment soll um Produkte aus Edelstahl, Glas und recyceltem Kunststoff erweitert werden.

Neuer Anlauf nach Insolvenz

Tupperware, als Pionier im Direktvertrieb und durch »Tupperpartys« bekannt, wurde 1946 gegründet. In den vergangenen Jahren büßte das Unternehmen Marktanteile ein, verpasste den Einstieg in den Online-Handel. 2024 beantragte die US-Mutter Insolvenz.

Mit dem neuen Modell setzt das Unternehmen auf eine Mischung aus bewährtem Direktvertrieb und modernen Vertriebswegen wie Social Media und TikTok‑Kampagnen. So will man neue und jüngere Zielgruppen erreichen.


 

Redaktion
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