© Shutterstock
Die neuesten Gastronomie-Trends: So bleiben Sie an der Spitze der Branche
Erfahren Sie, wie Sie mit dem »Trendradar Gastronomie« die aktuellsten Trends und Entwicklungen in der Topgastronomie erkennen und nutzen können. Bleiben Sie wettbewerbsfähig, indem Sie die wichtigsten Food-Trends verstehen und in Ihre Strategie integrieren. Entdecken Sie die neuesten Erkenntnisse aus dem »Food Report« von Hanni Rützler und sichern Sie sich langfristigen Erfolg in der Gastronomiebranche.
von Alexandra Gorsche
29. Juli 2024
Die Gastronomiebranche ist ständig im Wandel, und nur wer die neuesten Trends und Entwicklungen im Auge behält, kann erfolgreich bleiben. Hier bietet das »Trendradar Gastronomie« aus Hanni Rützlers »Food Report« wertvolle Einblicke, indem es die stärksten Trends und Konzepte in der Topgastronomie identifiziert und visualisiert. Das »Trendradar Gastronomie« ist ein unverzichtbares Tool für jeden Gastronomen, der an der Spitze der Branche bleiben möchte.
Was ist das »Trendradar«?
Das »Trendradar«, entwickelt vom »Zukunftsinstitut«, ist ein innovatives Werkzeug zur Identifizierung und Prognose der wichtigsten Trends der nächsten drei bis fünf Jahre. Diese Trends werden nicht nur als interessante Ideen dargestellt, sondern als konkrete Entwicklungen, die bereits in der Branche beobachtet werden können. Die Darstellung der Trends erfolgt in Form von Blasen (Bubbles), deren Größe die Signalstärke des jeweiligen Trends anzeigt. Die Position der Blasen zeigt, wie stark die Trends miteinander verknüpft sind und wie intensiv sie sich gegenseitig beeinflussen.
Die vier Wellen des Trendradars Gastronomie
Das Trendradar unterteilt die Trends in vier Wellen, die Gastronomen als Orientierung für strategische Entscheidungen dienen können:
- Act: Diese Trends erfordern sofortige Aufmerksamkeit und sind für die aktuelle strategische Positionierung von hoher Relevanz.
- Create: Trends in dieser Welle gewinnen in den nächsten Jahren an Bedeutung. Unternehmen sollten hier rechtzeitig Maßnahmen entwickeln, um auf diese Entwicklungen vorbereitet zu sein und sie aktiv mitzugestalten.
- Develop: Diese Trends befinden sich noch im Entwicklungsstadium und bieten Potenzial für zukünftige Innovationen.
- Discover (unten links): Schwach ausgeprägte Trends mit großem Entwicklungspotenzial in bestimmten Nischen. Mit der richtigen Strategie können diese Trends zu Erfolgen jenseits des Mainstreams führen.

Wichtige Food-Trends für Gastronomen
Pure Prioritäten: Dieser Trend betont die Verschiebung hin zu klarem und nachvollziehbarem Genuss mit gutem Gewissen. Nachhaltigkeit, regionale Traditionen, ethische Produktionsmethoden und Transparenz stehen im Mittelpunkt. Der Trend fordert Gastronomen heraus, diese Werte wirtschaftlich tragfähig und für ein breites Publikum zugänglich zu machen.
Dynamic Change: Der Trend zeigt das verstärkte Verlangen der Gäste nach Vielfalt und bewussten Alternativen. Fleisch und Wein verlieren an Bedeutung, während alkoholfreie Getränke und kreative vegetarische sowie vegane Gerichte immer mehr Anklang finden. Dieser Trend bietet Gastronomen die Möglichkeit, sich an die veränderten Lebensstile anzupassen und durch innovative Angebote ihre Gäste zu begeistern.
Kulinarische Polarisierung: Dieser Trend zeigt zwei Entwicklungsrichtungen: Einerseits streben Gäste nach Exklusivität und Einzigartigkeit, andererseits möchten Topköche mit ihrem Know-how die gesamte Gastronomie beeinflussen. Dies zeigt sich in der Kreation neuer Gerichte, innovativen Kooperationen mit Produzenten und einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit.
Handlungsempfehlungen für Gastronomen: Mit dem »Trendradar erhalten Gastronomen nicht nur einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen. Indem sie die Trends der »Act«-Welle in ihre Unternehmenskultur integrieren, können sie kurzfristig eine erfolgreiche strategische Positionierung erreichen. Langfristig sollten sie die Trends der »Create«- und »Develop«-Wellen im Auge behalten und entsprechende Maßnahmen planen, um zukunftsweisende Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Schließlich bieten die »Discover«-Trends spannende Möglichkeiten für Nischenmärkte.
Lesenswert
Vegetarische Gäste freuen sich: Die Ravioli bieten eine hochwertige Alternative zur aufwendigen Eigenproduktion.
© Hilcona
Schweizer Manufakturpasta gibt es jetzt auch für die Österreichische Profiküche
Die Gran Ravioli der Schweizer Manufaktur »LA PASTERIA« kommen mit einem Füllungsanteil von 60 Prozent und sind tiefgekühlt lieferbar. Die Premium-Pastalinie von Hilcona Foodservice ist jetzt erstmals auch in Österreich erhältlich.
Einer von fünf neuen Mitgliedsbetrieben: Die »Weinstube im Nikolaihof Wachau« ist jetzt Teil der »Wirtshauskultur Niederösterreich«.
© Nicolaihof
Die »Wirtshauskultur Niederösterreich« wächst weiter: 5 neue Mitgliedsbetriebe stellen sich vor
Rund 200 Betriebe aus ganz Niederösterreich verbindet ein gemeinsames Bekenntnis zu regionalen Produkten, handwerklicher Qualität und gelebter Gastlichkeit. Die »Wirtshauskultur Niederösterreich« wächst weiter und begrüßt kürzlich fünf neue Häuser.
Genuss funktioniert: 16.593 Euro Reinerlös für Krebspatienten in finanzieller Not.
© Rene Strasser
Beim »Fest der Sinne« wird klar: Genuss und der gute Zweck passen zusammen
Auf Schloss Kornberg versammelten sich rund 200 Gäste, 18 Spitzenköche und 18 Winzer, um gemeinsam eine kulinarische Bühne für die Österreichische Krebshilfe zu schaffen – mit Erfolg.
Ein geprüfter Brot-Sommelier im Team stärkt den Betrieb als Experte für Brotkarte, Gästeberatung und Qualitätskommunikation.
© LMAk
Brot-Expertise als Wettbewerbsvorteil: Jetzt zum »Brot-Sommelier« ausbilden lassen
Bereits zum dritten Mal bietet die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes in Kooperation mit der Bundesakademie Weinheim die Ausbildung zum »Geprüften Brot-Sommelier« an – Anmeldeschluss ist der 10. August 2026.
Sechs Finalisten, eine Blackbox-Challenge und eine fünfköpfige Jury: So läuft das Finale von »Next Generation« bei der Messe »Alles für den GAST« ab.
© Falstaff PROFI
Der große PROFI-Wettbewerb ist zurück: Bühne frei für die »Next Generation«!
Bereits in der Vergangenheit sorgte der Wettbewerb für Gastro-Karrieren. Komplett überarbeitet sucht nun die »Next Generation« gemeinsam mit »Lohberger« die Besten unter den jungen Talenten!
Hohe Ansprüche: Sauerteig, lange Teigführungen, handwerkliche Optik. Auch bei Großbäckern zählen wichtige Qualitätsmerkmale.
© Sonja Priller
Die Kraft der Kruste: Brot wird in der Gastronomie zum Qualitätsversprechen
Der Brot-Gang macht Image! Vom Frühstückskorb bis zum Signature-Burger ist gutes Gebäck wichtiger denn je. Wie Bäcker und Gastronomen gemeinsam an Qualität und Geschmack arbeiten.
Meist gelesen
In der »Freundschaft« Berlin hält man die besten Plätze für Stammgäste frei.
© Ingo Pertramer
Katzentisch oder »the perfect table«: Welche Gäste bekommen im Lokal welchen Platz?
Wer sitzt in der »Auslage«? Wer bekommt den Platz bei der Klotür? Das Gastro-Credo »Alle Gäste sind gleich« scheitert schlicht an begrenzten Plätzen: PROFI fragte nach, wie gefragte Lokale es mit der Tischvergabe halten.
Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Sternerestaurants von 201 im Jahr 2000 auf 328 im Jahr 2025 erhöht – doch bringen mehr Auszeichnungen zwingend mehr Erfolg?
© Malte Mueller/Getty Images
Sternchen oder Superstar? PROFI macht den Check: Das nutzen Auszeichnungen wirklich
Bewertungen gehören zur Gastronomie wie die Hitze zur Küche. Entsprechend viel Arbeits- und Lebenskraft verschlingen der Kampf um Auszeichnungen. Doch zahlt er sich auch in barer Münze aus? Sind am Ende die Bewertungen selbst überbewertet?
Laut »EcoAustria« könnte der Prozentpunkt langfristig bis zu 12.000 zusätzliche Arbeitsplätze ermöglichen.
© shutterstock.com/groviapoto
Beschlossene Sache: Die Lohnnebenkosten sinken ab 2028 um einen Prozentpunkt – reicht das?
Österreich zählt bei den Lohnnebenkosten zu den teuersten Standorten Europas. Der Nationalrat hat nun eine Senkung um einen Prozentpunkt ab 2028 festgesetzt. Das ist ein Signal, das die Wirtschaft lange gefordert hat.
Ein Hotel, bei dem die Servicearbeiten ausschließlich von Robotern gemacht werden? Auf der »West Artificial Island« in China wird das bald Realität (Symbolbild).
© shutterstock.com/Jihun Sim
Roboter statt Rezeption: In China entsteht erstes vollautomatisiertes Hotel
»Pudu Robotics« und »Shenzhen CTID« planen das weltweit erste vollständig robotergestützte Hotel, ein Testbetrieb ist noch für Ende 2026 geplant. Die Frage, in welchem Maß Roboter auch in europäischen Betrieben Einzug halten, wird immer relevanter.
90 Prozent der Österreicher wollen, dass Bargeld auch in Zukunft Teil der Gastronomie bleibt.
© unsplash.com/Omid Armin
»Cash ist fesch«: Neue Initiative für Bargeld in der Gastronomie – jetzt abstimmen!
Die »Geldservice Austria« (GSA) und der Fachverband Gastronomie der WKO starten die Initiative »Bargeldfreundlicher Betrieb«. Damit möchte man Bargeld in der Gastronomie sichtbarer machen.
Hella Eggers (l.) und Simone Kubitzek übernehmen die kulinarische Leitung im »Storstad« von Anton Schmaus.
© Sina Meindl
Führungswechsel im »Storstad«: Anton Schmaus setzt auf weibliche Doppelspitze
Im Regensburger Sternerestaurant »Storstad« stehen personelle und konzeptionelle Veränderungen an. Mit einer neuen Führung in der Küche und einem flexibleren Angebot reagiert Patron Anton Schmaus auf veränderte Gästebedürfnisse.
Der Newsletter für echte Profis
Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!

