Bittet um Respekt: Spitzen- und TV-Koch Johann Lafer (hier im Jahr 2017 auf der Frankfurter Buchmesse).
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Nach Krebsdiagnose: Johann Lafer meldet sich mit persönlicher Botschaft
Nach seiner öffentlichen Krebsdiagnose hat sich der Spitzenkoch erneut an die Öffentlichkeit gewandt. Er bedankt sich für die Anteilnahme – und richtet eine Bitte an Medien und Öffentlichkeit.
von Brigitte Radl
29. Juni 2026
Bereits im Mai 2026 hatte der bekannte Fernsehkoch Johann Lafer bekannt gemacht, an Lymphdrüsenkrebs erkrankt zu sein. Nun teilte der 68-Jährige in den sozialen Medien mit, er befinde sich »weiterhin auf einem guten Weg der Genesung«. Seine behandelnden Ärzte bewerteten den Therapieverlauf nach seinen Angaben positiv, zudem habe er »uneingeschränktes Vertrauen« in das medizinische Team.
Zuvor hatte Lafer in Interviews offen über seine Chemotherapie gesprochen und erklärt, die Diagnose habe seinen Blick auf das Leben verändert. Man dürfe Dinge nicht aufschieben, sondern müsse Wünsche verwirklichen, solange es möglich sei.
Bitte um Respekt für die Privatsphäre
Mit seiner aktuellen Stellungnahme verbindet Lafer auch einen Appell. Er bittet darum, seine Privatsphäre sowie jene seiner Familie zu respektieren und auf Spekulationen über seinen Gesundheitszustand zu verzichten.
Der vielfach ausgezeichnete Koch zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Gastronomie und Fernsehlandschaft. Entsprechend groß war die Anteilnahme aus der Branche und der Öffentlichkeit nach Bekanntwerden seiner Erkrankung.
Lafers offene Kommunikation über die Erkrankung und der bewusste Umgang mit der öffentlichen Aufmerksamkeit zeigen, wie schmal der Grat zwischen berechtigtem Interesse und dem Schutz der Privatsphäre bekannter Branchenpersönlichkeiten sein kann.
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