Mit der »Mein Schiff«-Flotte bereist Belloff die sieben Weltmeere.
© sea chefs
Belloff: »Das Schiff ist mein zweites Zuhause und die Crew meine zweite Familie.«
Vorbei an atemberaubenden Landschaften und schillernden Metropolen bietet sich mit einem Job auf See auch die Möglichkeit, die nächsten Stufen der Karriereleiter zu erklimmen. Lea Katharine Belloff berichtet von ihrem Werdegang an Bord der »Mein Schiff«-Flotte.
Advertorial
30. Juni 2023
Lea, was sind deine Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Position?
Lea Katharine Belloff: Als Junior Management Trainee (JMT) Souschefin an Bord der »Mein Schiff«-Flotte habe ich die Möglichkeit, mich über das sea chefs Management Programm zur Souschefin zu entwickeln. Als Hauptansprechpartnerin für ein Outlet bin ich mitverantwortlich für einen reibungslosen Arbeitsablauf in dem mir zugewiesenen Restaurant sowie für die Koordination meines Teams bestehend aus Azubis, Demi und Chefs de Partie. Zudem bin ich zuständig für alle Küchen-Workshops und Chefs Tables, die den Gästen an Bord angeboten werden. Darüber hinaus bin ich involviert in das Bestellwesen der Waren und übernehme erste Führungsaufgaben.
Wie bist du zu deinem Job an Bord gekommen und wie sieht dein bisheriger Werdegang aus?
Meine Eltern haben ein Restaurant und Kochen war schon immer meine Leidenschaft. Ich bin in der Küche groß geworden. Nach meinem Fachabitur mit Schwerpunkt Ernährung habe ich eine Ausbildung zur Köchin abgeschlossen. Danach wollte ich die ganze Welt erkunden und habe mich bei sea chefs für einen Job an Bord beworben, bin direkt als Chef de Partie aufgestiegen und wurde in meinem zweiten Vertrag befördert. Der nächste Step auf der Karriereleiter ist die Position der Souschefin, auf die ich derzeit hinarbeite. Mein großes Ziel ist der Aufstieg zur Executive Souschefin an Bord.

Was ist das besondere an deinem Job und wie unterscheidet er sich von dem an Land?
Die Gastronomie an Bord der »Mein Schiff«-Flotte ist sehr vielfältig – vom À-la-carte- bis zum Buffet-Restaurant ist alles dabei. Somit gibt es viele Einsatzmöglichkeiten und Posten innerhalb der Galley, in welchen man sich weiterentwickeln kann. An Land muss man dafür gegebenenfalls den Job wechseln. An Bord werden die Speisen und Menüs jeden Tag frisch zubereitet, das heißt wir produzieren immer nur die Menge, die für den Tag benötigt wird. Das ist weniger Stress als an Land, wo teils für mehrere Tage produziert wird. Dadurch, dass wir auf der ganzen Welt unterwegs sind, haben wir die Möglichkeit, mit exotischen Produkten und Zutaten neue kulinarische Speisen/Menüs zu kreieren. Diese werden an die verschiedenen Reiserouten angepasst, um den Gästen immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu präsentieren.
Was zeichnet das Bordleben aus?
Das Schiff ist mein zweites Zuhause und die Crew meine zweite Familie. Wir verbringen unsere Arbeitstage, aber auch unsere Freizeit zusammen und entdecken gemeinsam die ganze Welt. Gerade erst waren wir in der Karibik. An Bord herrscht ein großer Zusammenhalt innerhalb der Crew. Wir sind füreinander da, persönlich und beruflich. Hier leben über 70 Nationen aus aller Welt, die Hand in Hand zusammenarbeiten, um den Gästen einen schönen Urlaub und unvergessliche Erlebnisse zu bereiten. Die Leidenschaft für unseren Job und die Liebe zur Seefahrt verbindet uns dabei.
Wie hat dich das Seefahrer-Leben geprägt und was würdest du angehenden Crew-Mitgliedern mit auf den Weg geben?
Mein Job an Bord bedeutet mir unendlich viel. Ich konnte in der kurzen Zeit schon so viel dazulernen. Das wäre an Land gar nicht möglich gewesen. Gelernt habe ich unter anderem willensstark zu sein und mein Zeitmanagement zu optimieren. Das Arbeiten an Bord ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich. Wer kann schon während seines Jobs die ganze Welt bereisen? Auch wenn die Arbeitszeiten mal länger sind und es weniger Privatsphäre als an Land gibt, ich kann jedem einen Vertrag an Bord empfehlen. Diese unvergesslichen Erfahrungen, die Eindrücke aus aller Welt und all die herzlichen Menschen um mich herum möchte ich nicht mehr hergeben.

Lesenswert
Seit 1986 ist »Herr Franz« aus dem »Unterwirt« in Ebbs weder für Gäste noch für Familie Steindl wegzudenken.
© Tollerien Didi
So kann Gastro gelingen: »Herr Franz« feiert 40 Jahre im »Unterwirt«
»Herr Franz« feiert gleich doppelt: 40 Jahre im »Unterwirt« in Ebbs und seinen 60. Geburtstag. Eine Geschichte die zeigt, dass Gastronomie mit Wertschätzung und Treue funktioniert.
Experten aus der Branche zu Gast bei PROFI-Chefredakteur Roland Graf – Diskussion über die Vergangenheit und Zukunft der Branche.
© Jan Tiam Dorfer
Der PROFI Round-Table Wein: Die große Analyse der Branchen-Experten
Sieben Kenner des Umsatzes mit Wein analysieren die Unlust am Konsum. Ein hochkarätiger PROFI-Round-Table über Limits der Kalkulation, vor allem aber darüber, wie man heute die Weingenießer von morgen erreicht.
Als General Manager muss David Frei genau hinschauen: Fürs »Grace« in St. Moritz kommt nicht jeder Influencer in Frage.
© Olivia Pulver
Influencer-Anfragen im Hotel: Warum das »Grace« St. Moritz restriktiv agiert
Viele wollen sie, wenige bekommen sie: die Zusage für eine Influencer-Kooperation mit dem »Grace« St. Moritz. General Manager David Frei erzählt PROFI, wieso er auch personalisierten Anschreiben zu fast 90 Prozent eine Absage erteilt.
© Foto beigestellt
Traumjob auf dem Kreuzfahrtschiff: Karriere als Chef de Rang bei »sea chefs«
Advertorial
Sarah Korb, Chef de Rang an Bord der Expeditionsflotte von »Hapag-Lloyd Cruises«, berichtet im Gespräch mit »sea chefs« von ihrem Weg aufs Kreuzfahrtschiff, unvergesslichen Erlebnissen an Bord und warum das Arbeiten und Leben auf See so einzigartig ist.
Wir sind bereit! Der Abend auf der »Musafir« folgt einer fixen Dramaturgie.
© Musafir
»Dhow schau her«! Afrikas einzigartiges Genuss-Schiff und seine Wien-Connection
Mit dem »LichtHaus« hat Jan Langer in Kenia ein touristisches Phänomen geschaffen. Mittlerweile sticht auch die historische Dhow »Musafir« in See: Aus dem Güter-Segelschiff wurde ein Bar-Restaurant, das Gastköche anzieht. PROFI hat die Geschichte dazu.
Starten Sie Ihre Karriere auf See und werden Sie Teil des Welt. Klasse. Teams. von »sea chefs«.
© Foto beigestellt
Karriere mit Aussicht: Mit »sea chefs« zum Traumjob an Bord von Hapag-Lloyd Cruises
Advertorial
Mit 25 Jahren Küchenchef: Ben Schütz erzählt von seinem besonderen Weg an Bord der EUROPA mit »sea chefs«.
Meist gelesen
Werden Sie Teil einer engagierten Crew an Bord der Großsegler »SEA CLOUD II« und »SEA CLOUD SPIRIT«.
© Foto beigestellt
Setzen Sie die Segel an Bord der »SEA CLOUD« Segelyachten
Advertorial
Ein Arbeitsplatz mit Weitblick: Entdecken Sie aktuelle Karrieremöglichkeiten und werden Sie Teil der Crew an Bord der »SEA CLOUD« Yachten.
Experte für Experiences: Host Matthias Fuchs zeigt die steigende Bedeutung von Luxus-Erlebnissen.
© EHL
Luxus-Hotellerie sucht nach Personal und «lebensverändernden Erlebnissen»
Haben Luxus-Reisen Zukunft? Dazu fand an der renommierten EHL, der Bildungsinstitution für Hospitality und Business, in Lausanne das erste «EHL Experiential Luxury Forum» statt. Experten redeten dabei dem «erlebnisbasierten Luxus» das Wort.
Erster Geschäftsführer: Seit 2024 leitet Tischler-Zimmermann die ÖTW, die sich für die Klassifizierung österreichischer Weinberglagen einsetzt.
© Julius Hirtzberger
Reife statt »Rabatt-itis«, dann klappt es mit den heimischen Lagenweinen!
Bei der Wein-Menge stellte 2024 den schwächsten Jahrgang seit 2010 dar. Zudem brach der Export um 5,1 % ein. Letzterer sieht auch heuer nicht gut aus. Die Gastronomie könnte den Trend wenden, ist ÖTW-Manager Michael Tischler-Zimmermann überzeugt.
Johannes Kattus und Maximilian Nimmervoll am Herz der Sekt-Erzeugung.
© Hannes Winkler/goodlife crew
Die Perle von Wien: »Kattus« steht für prickelnde Zukunft und klare Herkunft
Advertorial
Wiens letzte Sektkellerei! Die Ideen sprudeln bei »Kattus« auch drei Jahre nach dem Generationswechsel. Dabei geht es Johannes Kattus und Maximilian Nimmervoll um die Herkunft Wien und ein breites Service für die Gastronomie. Lässig im Leinenhemd plaudert das Duo mit PROFI-Chefredakteur Roland Graf über die Marktsituation und Ausbaupläne.
© Shutterstock
Trinkgeld-Debatte: »Anerkennung darf nicht besteuert werden«
»Trinkgeld motiviert. Und wer das nicht versteht, hat nie selbst in der Gastronomie gearbeitet.« Gastronom Thomas Peschta sieht in der aktuellen Steuerdebatte eine Chance – aber auch die Gefahr, dass ein wichtiger Motivationsmotor der Branche ins Stottern gerät.
© Johannes Kernmayer
In dritter Generation: Christoph Plachutta im Profi-Talk
Ein Aufbruchsignal in Zeiten allgemeinen Zauderns senden die Plachuttas. Mit dem jüngsten Lokal der Wiener am Neuen Markt tritt nämlich eine neue Generation in die erste Reihe: Christoph Plachutta.
Der Newsletter für echte Profis
Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!

