Cyril Molard ist unter anderem »Koch des Jahres 2020«. © Helge Kirchberger Photography

Das Team des »Ma Langue Sourit« treibt die Entschlossenheit an, seinen Gästen einzigartige Sinneserlebnisse zu bieten.

© Helge Kirchberger Photography

Cyril Molard bringt die Zungen der Gäste im »Ikarus« zum Lächeln

Das Restaurant »Ikarus« wird zum kulinarischen Land des Lächelns, wenn Cyril Molard im Februar 2023 seine genussvollen Kreationen nach Salzburg bringt. Es erwartet die Gäste eine Fülle an perfekt abgestimmten Aromen und Texturen.

von redaktion
11. Februar 2023

»Meine Zunge lächelt« – das ist nicht nur die freie Übersetzung von »Ma Langue Sourit«, sondern wohl auch der Anspruch der Feinschmeckerwelt in Moutfort. Chefkoch Cyril Molard und sein Team verwandeln mit viel Liebe und Feingefühl seit 2008 saisonale Produkte in erlesene Gerichte, welche ihren Gästen ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollen. So konnte sich das Restaurant auch schnell einen Platz auf der kulinarischen Landkarte sichern: 2010 wurde »Ma Langue Sourit« mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, 2018 folgte der zweite. Der originelle Name des Hauses geht übrigens auf ein kleines Mädchen zurück, das ein Schokolade-Dessert einst mit den Worten »Meine Zunge lächelt« goutierte. Eine schöne Metapher, die Cyril Molard sehr passend für seine Küche fand.

Er selbst ist in dem kleinen Dorf Cornimont in den Vogesen aufgewachsen. Sowohl sein Großvater als auch sein Vater waren Metzgermeister – und ebenso der heutige Sternekoch begann seine Laufbahn mit einer Lehre zum »Charcutier« und Caterer. Seine Liebe zum Kochen wuchs, als er über mehrere Jahre hinweg für verschiedene Catering-Unternehmen arbeitete. Sein Können perfektionierte der Koch in einigen der besten Restaurants der Welt wie dem »Lapérouse« in Paris, dem »Claridge’s« in London, dem »Le Moulin de Lourmarin« oder dem »Flocon de Sel« während seiner Eröffnung 1997. Zu Beginn des neuen Jahrtausends zog es Molard nach Luxemburg, wo er auch heute sein »Ma Langue Sourit« betreibt. Eine Kostprobe seiner Küche gibt es nun zudem im »Ikarus« in Salzburg.

Das Menü im Februar 2023

Tartelette – Kürbis – Clementine
Gänseleber – Haselnuss Praline – Kakao
»Pâté en croûte St. Antoine«
Gillardeau Auster – Mandel – Kräuteröl – grüner Rettich

  1. Kohl Mille Feuille
    Zander – Haselnuss – Kürbis – Pinienkerne
  2. Langoustine
    Pastinake – Yuzu – Buchweizen
  3. Steinköhler Ikejime
    Brokkoli – Limquat – Kimchi – Romanesco
  4. Jakobsmuschel
    Sellerie – Trüffel – Lorbeer – Vanille
  5. Dombes Entenbrust
    Rote Bete – Feige – Cassis
  6. Apfel
    Honig – Karamell – Meerrettich
  7. »Tarte du Jardin«
    Fenchel – Safransahne – Douglasie Tanne

Das Menü kostet in sieben Gängen Euro 245,–, in fünf Gängen Euro 205,– (ohne Langoustine und »Tarte du Jardin«).

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