Lukas Kienbauer serviert eine zeitgemäße Produktküche in Wohlfühl-Ambiente. © Aixpix

Lukas Kienbauer serviert eine zeitgemäße Produktküche in Wohlfühl-Ambiente.

© Aixpix

Lukas Kienbauer: »Eine gute Führungskraft macht aus, dass man Stärken und Schwächen der Mitarbeiter:innen sieht«

Im Talk mit Lukas Kienbauer über den Plan, sich mit 24 Jahren selbstständig zu machen, Stärken und Schwächen zu erkennen, was eine gute Führungskraft ausmacht und darüber, ein Umfeld zu schaffen, in dem man selbst arbeiten möchte.

von Alexandra Gorsche & Alexandra Embacher
18. Oktober 2023

Hochwertige Küche, aber ganz entspannt, erwartet alle, die sich im »Lukas Restaurant« in Schärding einfinden. Lukas Kienbauer serviert dort mit seinem Team eine zeitgemäße Produktküche in Wohlfühl-Ambiente, die das enthält, was Natur und Saison vorgeben, ohne auf die Köstlichkeiten aus aller Welt zu vergessen. Kienbauer: »Ich wollte ein Restaurant betreiben, das genau so ist, wie ich es liebe, zu essen und zu trinken: Hochprofessionell, höchste Qualität, aber trotzdem locker, unkompliziert, zeitgemäß und frisch.« Warum das Restaurant – und auch die zwei weiteren Lokale – den Namen des Koches tragen? Man soll sich fühlen wie bei Freund:innen zuhause, erklärt Kienbauer: »Damit Gäste sagen, gehen wir zu Lukas, nicht ins Restaurant XY.« Falstaff PROFI hat ihn beim »Das Fest« bei den Geschwistern Rauch in Trautmannsdorf zum Interview getroffen.

PROFI: Lieber Herr Kienbauer, Sie haben sich bereits mit 24 Jahren selbstständig gemacht. War das schon immer Ihr Plan, Ihr Ziel?
Lukas Kienbauer: Ja, definitiv. Ich bin bereits im Gasthof aufgewachsen, mein Papa ist auch Koch – also von klein auf Gastronomie und das hat mich immer begeistert.

Sie sind eine junge Führungskraft. Was macht für Sie so eine gute Führungskraft aus?
Ich glaube, dass man auch wirklich individuell auf seine Mitarbeiter:innen eingeht und nicht jeden gleich behandelt, sondern wirklich Stärken und Schwächen der Mitarbeiter:innen sieht. Dass man die Stärken möglichst fördert und das in den Bereichen unterstützt, wo wer gut ist. Dass man auch einfach ein gutes Teamgefüge schafft. Die Arbeitsbedingungen rundherum sind sehr wichtig, dass man etwas schafft, wo man auch sagt, da würde man selber gerne arbeiten und sich selber wohlfühlen.

Sehen Sie sich das Interview auf @falstaff.profi an:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Falstaff PROFI (@falstaff.profi)

Für all jene, die noch nicht bei Ihnen gewesen sind: Was erwartet die Gäste bei Ihnen?
Zum einen haben wir drei Lokale. In unserem Hauptrestaurant erwartet die Gäste ein Überraschungsmenü, das ganz stark von der Saison und von der Natur geprägt ist. Was gerade verfügbar ist, was uns gerade Spaß macht. Ganz viel Geschmack. Wir kochen sehr intensiv, würzig, frisch. Und wir haben eben mit unserem »Lukas Steak« und »Lukas Izakaya« zwei weitere Konzepte, mit denen man ein Rundum-Paket für das ganze Wochenende hat.

Das bedeutet, eines der nächsten Wochenenden werden wir hoffentlich bei Ihnen sein. Ich bedanke mich für Ihre Zeit.

Lesenswert

Johann Lafer - Falstaff PROFI

»In Graz habe ich nicht nur mein Handwerk gelernt, sondern auch den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln und den Wert harter Arbeit« sagte Johann Lafer über seine Lehrzeit im »Gösser Bräu«.

© Phil Lihotzky

Johann Lafer ist zurück in Graz: Im »Gösser Bräu« feiert er sein 50-jähriges Kochjubiläum

Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass der Spitzenkoch in der Steiermark seine Kochlehre abschloss – damit begann seine internationale Karriere. Zum Jubiläum kehrte Johann Lafer jetzt zu seiner Wirkungsstätte zurück.

Initiative Köche kochen für die Krebshilfe - Falstaff PROFI

Genuss funktioniert: 16.593 Euro Reinerlös für Krebspatienten in finanzieller Not.

© Rene Strasser

Beim »Fest der Sinne« wird klar: Genuss und der gute Zweck passen zusammen

Auf Schloss Kornberg versammelten sich rund 200 Gäste, 18 Spitzenköche und 18 Winzer, um gemeinsam eine kulinarische Bühne für die Österreichische Krebshilfe zu schaffen – mit Erfolg.

Eleven Maddison Park - Falstaff PROFI

Florian Schagerl bringt Wiener Charme nach New York: Er wird Sous Chef im »Eleven Madison Park«.

© shutterstock.com/Leonard Zhukovsky

Von Wien nach New York: Florian Schagerl wird Sous Chef im »Eleven Madison Park«

Der Wiener Koch Florian Schagerl hat eine der begehrtesten Positionen der Weltgastronomie ergattert: Als neuer Sous Chef arbeitet er künftig in der Küche des international renommierten Drei-Sterne-Restaurants »Eleven Madison Park« in New York.

Coverstory Sterne - Falstaff PROFI

Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Sternerestaurants von 201 im Jahr 2000 auf 328 im Jahr 2025 erhöht – doch bringen mehr Auszeichnungen zwingend mehr Erfolg?

© Malte Mueller/Getty Images

Sternchen oder Superstar? PROFI macht den Check: Das nutzen Auszeichnungen wirklich

Bewertungen gehören zur Gastronomie wie die Hitze zur Küche. Entsprechend viel Arbeits- und Lebenskraft verschlingen der Kampf um Auszeichnungen. Doch zahlt er sich auch in barer Münze aus? Sind am Ende die Bewertungen selbst überbewertet?

Hella Eggers (l.) und Simone Kubitzek übernehmen die kulinarische Leitung im »Storstad« von Anton Schmaus.

© Sina Meindl

Führungswechsel im »Storstad«: Anton Schmaus setzt auf weibliche Doppelspitze

Im Regensburger Sternerestaurant »Storstad« stehen personelle und konzeptionelle Veränderungen an. Mit einer neuen Führung in der Küche und einem flexibleren Angebot reagiert Patron Anton Schmaus auf veränderte Gästebedürfnisse.

Bittet um Respekt: Spitzen- und TV-Koch Johann Lafer (hier im Jahr 2017 auf der Frankfurter Buchmesse).

© Markus Wissmann / shutterstock.com

Nach Krebsdiagnose: Johann Lafer meldet sich mit persönlicher Botschaft

Nach seiner öffentlichen Krebsdiagnose hat sich der Spitzenkoch erneut an die Öffentlichkeit gewandt. Er bedankt sich für die Anteilnahme – und richtet eine Bitte an Medien und Öffentlichkeit.

Meist gelesen

Der »Guide Michelin« hat in Frankfurt seine Auszeichnungen für das Jahr 2026 vergeben.

© Guide Michelin

Michelin Guide Deutschland 2026: Ein neuer Drei-Sterner und 24 Aufsteiger

Der »Michelin Guide« hat seine Restaurantauswahl 2026 veröffentlicht. Die deutsche Spitzengastronomie wächst weiter: Insgesamt tragen nun 339 Restaurants mindestens einen Stern.

Pizza

Der Deutsch-Italiener setzt sich mit einer ungewöhnlichen Pizza-Kreation gegen über 600 Konkurrenten durch. (Symbolbild)

© canva.com / Jonathan Austin Daniels

Chemiearbeiter als Pizzaiolo: Lorenzo Parrotta siegt bei inoffizieller Pizza-WM

Jubel in der deutschen Pizzaszene: Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen holte beim internationalen Pizza-Wettbewerb in Neapel den Titel in der Kategorie »Pizza Contemporanea«.

GRETA OTO Führungstrio - Falstaff PROFI

Das neue gastronomische Führungsteam (v.l.): Ralf Göbel, Semir Zenunovic und Ali Mohamad.

© Peter Aldag/Frogfosherphotographer/MHP Hotel Group

Hotelrestaurant als eigenständige Marke: Neues Führungstrio im »GRETA OTO«

Gut ein Jahr nach der Eröffnung stellt sich das Restaurant im »JW Marriott Hotel Frankfurt« personell neu auf. Mit drei Verantwortlichen setzt man auf die weitere Profilierung des südamerikanischen Konzepts.

Mike Süsser Männermarkt - Falstaff PROFI

Neues Projekt mit Augenzwinkern: Mike Süsser hat den »Männermarkt« eröffnet.

© beigestellt

Mit Mike Süsser im »Männermarkt«: Neues Konzept für ein »altes« Problem

Eines der bekanntesten Fernsehgesichter der Kulinarik-Welt geht neue Wege: Mike Süsser setzt im beschaulichen Almtal auf eine Pasta-Manufaktur im Zeichen des Affen. Alles zum unkonventionellen »Männermarkt« des Kochs.

Bier Round Table - Falstaff PROFI

Hopfen und Malz nicht verloren: Die Experten sehen zuversichtlich in die Zukunft des Bieres.

© Jan Tiam Dorfer

Schauen Sie rein! Das war der PROFI Round Table zum Thema Bier-Umsatz

Beim PROFI-Round Table rund um das Thema »Bier« trafen sich fünf Experten aus der Branche und diskutieren, wie es mit dem Bier in der österreichischen Gastronomie läuft. Die Antworten jetzt für Sie als exklusives Video zum Nachschauen!

ARCHE NOAH Paul Ivic EU-Saatgut - Falstaff PROFI

Paul Ivić (2.v.r.) war bereits zu Gast beim Gartensommer von »ARCHE NOAH« in Langenlois, nun hat er den offenen Brief an die EU unterzeichnet.

© Bernd Kajtna (ARCHE NOAH), Alwin Jurtschitsch

»Zukunft des Geschmacks in Gefahr«: 122 Spitzenköche kritisieren EU-Saatgutgesetz

Kurz vor dem Ende der Verhandlungen zum neuen EU-Saatgutrecht wächst der Widerstand aus der Gastronomie. 122 Küchenchefs und Gastronomen aus 19 Ländern warnen vor negativen Folgen für Vielfalt, Geschmack und Ernährungssicherheit.

Der Newsletter für echte Profis

Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!