Die Übernahme schafft eine Plattform in 99 Ländern mit einem kombinierten Bruttowarenwert von 236 Milliarden US-Dollar.
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»Uber« übernimmt »Delivery Hero«: Was das für »foodora« in Österreich bedeutet
Uber und »Delivery Hero« kündigen eine Übernahme im Wert von 13 Milliarden Euro an. Für Österreich besonders relevant: »foodora« wird nicht Teil des Uber-Deals, sondern geht an die Investmentfirma »SSW Partners«.
von Katharina Wihan
16. Juli 2026
Der Restaurant-Lieferdienst »foodora« bleibt vorerst, wie er ist – zumindest für Gastronomen in Österreich und der Schweiz. Denn obwohl »Uber« den Mutterkonzern »Delivery Hero« übernimmt, gehört »foodora« in beiden Ländern zu den 14 Märkten, die nicht an Uber gehen, sondern an die New Yorker Investmentfirma »SSW Partners« verkauft werden. »SSW Partners« will die Plattformen weiter betreiben und langfristig neue Eigentümer finden. Für Gastronomen, die über »foodora« liefern, bedeutet das vorerst keine unmittelbaren Änderungen, da die technische Infrastruktur bestehen bleibt.
Milliardendeal im Hintergrund
»Uber« übernimmt »Delivery Hero«, unter anderem den Mutterkonzern von »foodora«, »Glovo« und »talabat«, für 41,50 Euro je Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von rund 127 Prozent auf den Drei-Monats-Durchschnittskurs. Damit entsteht eine Plattform in 99 Ländern mit einem kombinierten Bruttowarenwert von 236 Milliarden US-Dollar. Der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet.
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