© Das »Fritz-Kola«-Megaboard am Stephansdom © Adrian Almasan
von Alexander Schöpf
06. November 2024
Vor einem Jahr hat der Hamburger Softdrinkhersteller »Fritz-Kola« seine erste internationale Niederlassung in Wien eröffnet und seine Präsenz in der österreichischen Gastro und im Handel stetig erhöht. Jetzt lässt die Kultmarke mit einer augenzwinkernden Werbeaktion in der Donaumetropole aufhorchen. Dafür haben sie eines Wahrzeichen der Stadt in Beschlag genommen. Auf einem Megaboard am Stephansdom werben sie für ihre zuckerfreie »Fritz-Kola Super Zero« und leisten sich dabei auch einen kleinen Seitenhieb auf den österreichischen Energydrink-Giganten »Red Bull«: »Moin Österreich, bleib doch lieber wach mit Red Null« ist auf dem 282,6 Quadratmeter großen Sujet zu lesen.
»Mit der aktuellen Aktion am Wiener Stephansdom beweist ›Fritz-Kola‹ richtig Mut«, so Christian Gstöttner, Geschäftsführer der Kreativagentur »Obscura«, die für die Idee und Umsetzung der Kampagne verantwortlich zeichnet. Und Gstöttner ergänzt: »Wir hoffen, der Mitbewerber aus Fuschl nimmt es mit Humor und freundschaftlich.« Mit der Aktion sollen die Markenwerte, Freundschaft, Mut und Spaß transportiert werden.
Gar nicht steif und unterkühlt
Begleitet wurde der Start der Kampagne mit einer Samplingtour am gestrigen Dienstag. Von 10 bis 19 Uhr ging es mit einem Lastenrad quer durch Wien. Neun Kilometer legten die »Fritz«-Botschafter:innen zurück und verteilten dabei zahlreiche Mehrwegglasflaschen »Fritz-Kola Super Zero«. Die »Fritz«-Botschafter:innen radelten über den Graben zum Schottentor und machten vor der Hauptuni halt. Weiter ging es über den Ring zum »Musemsquartier«, über die Mariahilfer Straße, auf der gesampelt wurde. Die nächste Station war der Stadtpark, gefolgt vom Schwedenplatz. Rechtzeitig zum Vorlesungsschluss war das Team wieder vor der Hauptuni und beendete die Aktion schließlich am Karlsplatz. Unterstützung gab es dabei von der Eventmanagement-Agentur »A-Quadrat«. Das Lastenfahrrad wurde von »Heavy Pedals« gestellt.

»Im Süden wird der norddeutsche Humor nicht immer verstanden und hat manchmal den Ruf, ein wenig steif und unterkühlt zu sein. Das sehen wir anders und begegnen dem mit einem Augenzwinkern. Viel wichtiger als mit unserem Humor zu überzeugen, ist uns aber der Geschmack, weshalb wir unsere Botschaft mit einer Sampling-Aktion unterstützt haben«, verrät »Fritz-Kola«-Geschäftsführer Florian Weins. Das »Fritz-Kola«-Megaboard hängt übrigens noch bis 17. November 2024 am Steffl.
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