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Sänger Sam Smith teilt heimlich Food-Tipps auf Instagram

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14 Millionen Follower sehen, was im Leben des Popstars passiert. Doch was er isst, verfolgen nur wenige Tausend auf einem (bisher) kaum bekannten Zweitaccount.

Wenn Superstars reisen, hinterlassen sie meist Autogramme, vielleicht ein paar Paparazzi-Fotos – und im besten Fall eine gute Hotelrechnung. Sam Smith hingegen hinterlässt derzeit etwas anderes: Restauranttipps.

Der britische Grammy-Gewinner singt für seine ausverkaufte Residency derzeit im frisch renovierten Castro Theatre in San Francisco – und entwickelt sich nebenbei zum inoffiziellen Food-Scout der Stadt. Allerdings nicht auf seinem Hauptprofil mit Millionenpublikum, sondern auf einem unscheinbaren Nebenaccount namens @samserved. Rund 38.600 Follower verfolgen dort, wie sich der Popstar durch Sushi-Bars und Delikatessenläden schlemmt.

Ein Popstar auf kulinarischer Spurensuche

Der Account existierte schon länger, lag aber weitgehend brach. Bis San Francisco offenbar Smiths Appetit weckte. Seit Februar tauchen dort beinahe täglich Fotos und kurze Videos von Restaurantbesuchen auf. Die kulinarische Bandbreite wirkt dabei fast bodenständig: vom lockeren Poke-Stop bei »Hook Fish Co.« im Outer Sunset bis hin zu saftigen Chicken Wings im »Pier 23« und »San Tung«. Selbst das Bild eines Stands aus Pappkarton, den Kinder in der Nachbarschaft aufgebaut hatten, um selbstgemachte Limonade zu verkaufen, schaffte es auf das Profil. Ein kleines Faible für Haute Cuisine scheint der Popstar dennoch zu haben. Ein weiterer Post zeigt seinen Besuch im legendären Drei-Sterne-Restaurant »The French Laundry« im Napa Valley.

Essen weckt seine charmante Seite

Wohin es den Sänger kulinarisch treibt, scheint er offenbar spontan zu entscheiden, indem er sich von seinem Appetit leiten lässt. Als Smith etwa im traditionsreichen italienischen »Molinari Delicatessen« auftauchte, blieb Besitzer Nicola Mastrelli nach eigenen Worten kaum etwas anderes übrig, als »versucht cool zu bleiben«. Statt Starallüren zeigte Smith jedoch vor allem Neugier – etwa für die über 130-jährige Geschichte des Ladens.

Ähnliches berichten auch andere Restaurants gegenüber dem San Francisco Standard. Im Nachbarschaftslokal »Firefly Restaurant« brach zunächst leichte Panik aus, als die Reservierung bekannt wurde. Doch die Aufregung verflog schnell: Der Gast bestellte schlicht gebratenes Hähnchen, Forelle mit Furikake-Kruste und Garnelen mit Cheddar-Grits – und fotografierte den Moment wie ein begeisterter Foodie.

Nur die Folgen der kulinarischen Neugier könnten problematisch sein: Vor einem Auftritt bemerkte der Sänger trocken, dass ein derart scharfes Gericht, das er zuvor getestet hatte, womöglich keine kluge Vorbereitung auf einen Bühnenabend sei.


Redaktion
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