Der Neusiedler See

Der Neusiedler See
© Neusiedler See Tourismus / Annika Thell

Das Burgenland in Bildern

Landschaft, Leute, Lebensqualität: 100 Jahre Burgenland, eine Erfolgsgeschichte, die dazu geführt hat, dass das Bundesland heute in vielen Bereichen als Vorzeigeregion gehandelt wird, in der eine Aufbruchsstimmung herrscht, die so faszinierend ist wie der Blick auf den Neusiedler See, wenn die Sonne ihr schönstes Licht präsentiert.

Seensuchtsland

Der Neusiedler See ist so etwas wie das landschaftliche Wahrzeichen des Burgenlands. Doch wem gehört der Steppensee überhaupt? Der größte Teil gehört der Familie Esterházy, kleinere Teile gehören den Anrainergemeinden. Das Seegebiet ist aus biologischer Sicht ein Grenzraum, in dem verschiedenste Elemente unterschiedlicher Landschaftsräume zusammentreffen. Auf engstem Raum findet man hier Pflanzen- und Tierarten aus alpinen, pannonischen, asiatischen, mediterranen und nordischen Gebieten.

Zum Wein(en) gut

Ist vom Burgenland die Rede, denkt man sofort an Weine von erlesener Qualität. Derzeit umfasst das Burgenland 13.099,8 Hektar Rebfläche, davon sind 44,4 Prozent mit Weißwein- und 55,6 Prozent mit Rotweinsorten bepflanzt. Laut offiziellen Angaben wurden im Jahr 2020 ­insgesamt 66.867.200 Liter Wein produziert.

© Marcus Wiesner / WSNA

Jeder kommt in diese Gasse

Die Kellergassen im Nordburgenland bestehen vorwiegend aus Erdkellern mit Fassaden in Schildmauerform oder mit kleinen Presshäusern (im Bild). Im Südburgenland haben die Kellerviertel hingegen einen anderen Charakter: Dort gibt es etwa 1.000 Kellerstöckl, die mitunter nicht in Zeilenform entlang einer Straße angeordnet sind, sondern sich weit verstreut über die für den Weinbau genutzten Hügel erstrecken.

© Burgenland Tourismus / Peter Podpera

Nicht um die Burg

Wie viele andere war auch die Burg Güssing ursprünglich ein Bollwerk gegen ­anstürmende Eroberer, heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel. Weithin sichtbar thront das historische Bauwerk imposant und mächtig auf einem längst erloschenen Vulkan. Mit ihrem Bau im Jahr 1157 ist sie die älteste Burganlage des Burgenlands.

© Burgenland Tourismus / stills&emotions

Lassen wir die Kirche nicht nur im Dorf

Die Kapelle zu Ehren des heiligen Donatus wird im Volksmund Weingartenkapelle genannt, da sie weitab des Ortes auf eine Anhöhe inmitten der Neckenmarkter Weinrieden steht. Sie wurde 1735 unter Abtpfarrer Johannes Rohrer errichtet. Der Geistliche wurde am 28. August 1671 in Neckenmarkt geboren. Als Pfarrer wirkte er in Neckenmarkt von 1702 bis 1740.

© Burgenland Tourismus / stills&emotions

Erschienen in
Burgenland Spezial 2021

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