Martin Nigl hat jeden Grund zur Freude: Er holte sich diesmal den Cup-Sieg in beiden Kategorien.

Martin Nigl hat jeden Grund zur Freude: Er holte sich diesmal den Cup-Sieg in beiden Kategorien.
© Ian Ehm

Die Sieger des Kremstal DAC Cups

Falstaff hat einmal mehr die Palette der Kremstal-DAC-Weine aus den Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling probiert und die Sieger des Falstaff Kremstal DAC Rieden Cup 2019 ermittelt.

Die Ergebnisse aus dem Cup der klassischen Kremstal-DAC-Weine im April 2019 kann man kurz und knapp zusammenfassen: Der Jahrgang 2018 brachte nicht nur eine sehr frühe und reichliche Ernte, sondern überzeugte auch mit Qualität. Dies wurde nun mit der Verkostung der Spitzenqualitäten aus den Einzellagen nochmals deutlich unterstrichen. Mit 95 eingereichten Weinen – aufgeteilt in 41 Rieslinge und 54 Grüne Veltliner Kremstal DAC mit Riedbezeichnung – hat diese Probe ein überaus repräsentatives Niveau erreicht. Schnell war eines klar: Der Jahrgang bietet dem Konsumenten auch in diesem Bereich zahlreiche Weine, die bereits heute ein großes Trinkvergnügen darstellen, was insbesondere auf ihre Saftigkeit und Eleganz zurückzuführen ist. Das Niveau der Säure ist diesmal etwas niedriger, aber noch im guten Rahmen, sodass man auch von einer guten Reifefähigkeit der Topweine ausgehen kann.

Bei den Rieslingen brachte erst das finale Stechen in der Blindprobe einen Sieger aus fünf Kandidaten, die man grundsätzlich als hervorragend und ebenbürtig bezeichnen kann: Der erste Rang entfiel schließlich auf den Riesling Kremstal DAC Ried Senftenberger Hochäcker 1ÖTW Privat 2018 von Martin Nigl aus Senftenberg mit 96 Punkten – einen Wimpernschlag vor dem tollen Riesling Kremstal DAC Reserve Ried Steiner Schreck 2018 vom Weingut der Stadt Krems. Den dritten Rang holte der facettenreiche Riesling Kremstal DAC Ried Steiner Pfaffenberg 1ÖTW 2018 vom Weingut Salomon Undhof in Stein. Die undankbaren Ränge dahinter gingen mit stolzen 95 Punkten an den Riesling Kremstal DAC Reserve Ried Senftenberger Ehrenfels 1ÖTW 2018 vom Weingut Proidl in Senftenberg und nochmals an Martin Nigl mit dem Riesling Kremstal DAC Ried Rehberger Goldberg 2018. 

Nicht minder spannend war das Finale beim Grünen Veltliner, wo in der letzten Runde ebenfalls fünf Weine aufeinandertrafen. Bereits aus der Vorrunde leicht favorisiert, konnte sich auch im Finale schließlich ein weiteres Mal Martin Nigl mit dem Grünen Veltliner Kremstal DAC Ried Kirchenberg Herzstück 2018 durchsetzen. Auf dem zweiten Rang platzierte sich Martin Moser vom Weingut Hermann Moser in Rohrendorf mit seinem stoffigen Grünen Veltliner Kremstal DAC Ried Gebling 1ÖTW Hannah 2018. Der dritte Platz geht an Wolfgang Aigner aus Krems Weinzierl für seinen Klassiker Grüner Veltliner Kremstal DAC Reserve Obere Sandgrube Privat 2018, auf den Rängen mit ebenfalls ausgezeichneten 94 Punkten platzierten sich das Weingut der Stadt Krems mit dem Grünen Veltliner Kremstal DAC Reserve Ried Kremser Wachtberg 1ÖTW und Josef Schmid aus Stratzing mit dem Grünen Veltliner Kremstal DAC Kremser Frechau 1ÖTW Reserve 2018. Ein Besuch des Kremstals und seiner zahlreichen spannenden Weingüter im Rahmen des niederösterreichischen Weinherbsts bietet sich also mehr als an, um leere Keller wieder mit besten Weinen der Kategorie Kremstal DAC mit Riedbezeichnung zu befüllen.

ZUM TASTING

Alle Informationen zu aktuellen Events rund um den Wein auf www.kremstal-wein.at 


Erschienen in
Falstaff Nr. 06/2019

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Peter Moser
Peter Moser
Wein-Chefredakteur Österreich
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