Frederick Lau eröffnet veganen Dönerladen in Berlin
Prominenter Neuzugang in der Berliner Gastroszene: Schauspieler Frederick Lau eröffnet im September einen veganen Dönerladen. Die pflanzliche Alternative soll dem Berliner Original möglichst nahekommen.
Die Berliner Dönerlandschaft bekommt prominenten Zuwachs: Schauspieler Frederick Lau steigt in die Gastronomie ein und eröffnet im September einen veganen Dönerladen in der Hauptstadt. Damit reiht sich der 36-Jährige in die wachsende Zahl bekannter Persönlichkeiten ein, die auf gastronomische Konzepte setzen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein pflanzlicher Döner, der geschmacklich und in seiner Konsistenz möglichst nah an das klassische Berliner Vorbild heranreichen soll. Anders als viele vegane Alternativen basiert die Rezeptur nach Angaben des Schauspielers nicht auf Seitan, sondern auf Erbsenprotein.
Zweites Standbein
Die Idee ist für Lau auch persönlich geprägt. Gegenüber der B.Z. erklärte er, sein Vater habe sich vegetarisch ernährt. Dadurch sei auch er selbst mit einer überwiegend fleischlosen Ernährung aufgewachsen – eine Erfahrung, die nun in das neue Gastrokonzept einfließe.
Vegane Varianten des Döner-Klassikers haben sich in den vergangenen Jahren längst als feste Größe in vielen deutschen Städten etabliert. Mit Laus Einstieg erhält das Segment nun zusätzliche Aufmerksamkeit – und einen prominenten Namen.
Für den Schauspieler ist die Gastronomie allerdings nur ein weiteres Standbein. Parallel arbeitet er weiterhin vor der Kamera und ist demnächst im Film »23.000 Leben« zu sehen, der die Rettung geflüchteter Menschen im Mittelmeer thematisiert.