Für frühe Vögel: Tim Raue lanciert das »Early Kolibri Dinner«
Wer am Wochenende einen Tisch bei Tim Raue ergattern möchte, brauchte bisher meist Glück oder sehr viel Vorlauf. Ab Mitte Mai ändert sich das: Ein frühes Dinner öffnet die Türen für Genießer, die den Abend lieber mit einem kulinarischen Highlight beginnen, statt ihn dort zu beenden.
Wer in Berlin nach dem Dinner mit mehreren Gängen noch ins Theater, die Oper oder zu einem Konzert möchte, gerät in Gourmet-Restaurants schnell unter Zeitdruck. Deshalb schaffen Marie-Anne Wild und Tim Raue nun Raum für ein neues Format: das »Early Kolibri Dinner«.
Ab dem 15. Mai 2026 wird das Zwei-Sterne-Haus in der Rudi-Dutschke-Straße zur frühen Stunde zum Anlaufpunkt für all jene, die Spitzenküche erleben möchten, die nicht den ganzen Abend füllt. Freitags und samstags öffnet sich das Zeitfenster bereits um 17:00 Uhr. Für zwei Stunden, also bis 19:00 Uhr, gehört der Tisch den frühen Vögeln, die in dieser Zeitspanne ein Fünf-Gänge-Menü genießen möchten. Danach bleibt die Freiheit, in das Berliner Nachtleben abzutauchen.
Das neue Konzept ist eine Antwort auf die immense Nachfrage der Gäste am Wochenende. Das daraus entstandene Menü bringt die Seele des »Kolibri Menüs« auf den Punkt und vereint regionale Produkte und Gerichte aus Tim Raues Berliner Kindheit mit seiner typischen Aromenhandschrift aus Süße, Säure und Schärfe.
Den Start markiert die Sprotte mit Gurke und Imperial Kaviar, gefolgt vom Sangohachi Zander, der durch Sauerkraut und peruanische Minze eine Tiefe erhält. Kein Menü im Hause Raue wäre komplett ohne seine Signature-Gerichte. Der legendäre Wasabi Kaisergranat darf ebenso wenig fehlen wie die Ente »Marie-Anne« à l'orange. Den süßen Schlusspunkt setzt der Bienenstich – ein Berliner Klassiker, der hier die nötige Eleganz für ein Fine-Dining-Publikum erhält.
Mit einem Preis von 212 Euro für das Fünf-Gang-Menü bietet das »Early Kolibri«-Dinner einen fokussierten Zugang zur Welt von Tim Raue. Wer die passende Begleitung im Glas sucht, kann zwischen der klassischen Weinbegleitung (ab 88 Euro) oder einer raffinierten alkoholfreien Variante (ab 58 Euro) wählen. Das neue Angebot zeigt: Fine Dining muss nicht zwangsläufig der Hauptakt oder das Ende jeder Abendplanung sein – es kann auch einen perfekten Prolog darstellen, bevor man Berlins kulturelle Vielfalt genießt.