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© Lena Staal | Foodstyling: Gitte Jakobsen

French Toast: Vom »verlorenen Brot« zum Frühstückshighlight

Frühstück
Brunch

Er braucht nicht viel Chichi, ist aber trotzdem ein Brunch-Highlight und begeistert klassisch oder mit Nutella als cremige Variante. Falstaff hat das Rezept für eine besonders gelungene Version.

Wenn man den Überlieferungen glauben darf, existierte bereits im frühen Rom eine erste Version des »French Toast«. Diese Praxis des Upcyclings von Lebensmitteln setzte sich im mittelalterlichen Europa fort und wurde als »Pain perdu« bekannt, was übersetzt »verlorenes Brot« bedeutet.  Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich der »French Toast«  zu einem Frühstücksfavoriten sowohl in den USA als auch in Europa. Und warum auch nicht? Das Rezept ist unkompliziert, erfordert wenige Zutaten und eignet sich ideal für einen entspannten Wochenendbrunch. Im deutschsprachigen Raum ist er hauptsächlich als »Armer Ritter« bekannt. Doch unabhängig von der Bezeichnung teilen beide Varianten eine gemeinsame Grundlage: übriggebliebene Weißbrot- oder Toastscheiben, getränkt in einer Mischung aus Milch und Ei, die in der Pfanne goldbraun gebacken werden. In der amerikanischen Variante wird der »French Toast« oft mit Ahornsirup serviert, während auch Früchte wie Bananen, Waldbeeren oder auch Nutella eine beliebte Ergänzung sind.

Ob als »Armer Ritter« oder »French Toast« – das traditionsreiche Gericht beweist, wie aus einfachen Resten etwas besonders Leckeres entstehen kann. Mit seiner langen Geschichte und der Vielseitigkeit in der Zubereitung hat er sich seinen festen Platz auf unseren Frühstückstellern verdient – als optimale Verbindung von Vergangenheit und Genuss. Falstaff hat ein ebenfalls gelungenes Rezept, passend vor dem Wochenende parat – viel Spaß beim Nachkochen.

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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