How to Mocktail: Tipps für alkoholfreie Drinks
Der »Dry January« ist noch voll im Gange und passend dazu hat Falstaff einige Tipps parat, wie die alkoholfreien Drinks gelingen.
Im Jänner verzichten viele von uns nicht nur auf Fleisch, sondern auch alkoholische Getränke und obwohl schon viele Restaurants und Bars darauf reagieren und Gästen ein Repertoire an anti-alkoholischen Getränken bieten – sorgt die Frage nach einer »jungendfreien« Getränkealternative innerhalb so manchem Bekanntenkreis für Stirnrunzeln.
Damit Gastgeber:innen bei der Frage nach einem alkoholfreien Aperitiv oder Speisenbegleiter nicht in Verlegenheit kommen und auf Wasser oder Softdrinks ausweichen müssen, hat sich auf die Suche nach Tipps gemacht, damit alkoholfreie Cocktails und auch andere Drinks schnell und einfach gelingen.
Das richtige Equipment
Zuerst das Wichtigste: das Equipment ist beim Mixen von Mocktails genauso entscheidend wie bei Cocktails. Es geht darum die gewünschten Aromen optimal zur Geltung zu bringen. Ein Shaker, zum Beispiel, ermöglicht es, die Zutaten gleichmäßig zu vermengen und die gewünschte Textur zu bekommen. Mit dem richtigen Muddler können Kräuter und Früchte zerdrückt werden, um ihre Aromen freizusetzen und Messinstrumente wie der Jigger sorgen ermöglichen es die richtigen Mengen der Zutaten zu kombinieren und das Gleichgewicht der Aromen zu erhalten. Last but not least sorgt der passende Rührlöffel oder dafür, dass die Drinks nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch gelingen.
Die richtige Balance
Ähnlich wie das Mix-Equipment ist auch die richtige Balance der Zutaten bei Mocktails entscheidend, um einen gelungenen Geschmack zu erzielen. Eine ausgewogene Mischung aus süßen, sauren und bitteren Komponenten kann den Unterschied zwischen zu schwer und optimal oder langweilig und innovativ ausmachen und sollte daher nicht übersehen werden. Zu viel Süße kann den Drink überwältigen, während zu viel Säure ihn schnell unangenehm machen kann. Die Balance zwischen den verschiedenen Geschmacksrichtungen sollte ein erfrischendes Trinkerlebnis schaffen.
Alkoholfreie Bubbles
Für alle, die neu in der Welt der Mocktails sind, empfiehlt sich besonders die Kombination aus alkoholfreiem Schaumwein und einem entalkoholisierten Bitter-Apéritif. Das Erfolgsgeheimnis dieser Mischung liegt in der natürlichen Süße des Schaumweins, die durch herbe Aromen wie Grapefruit oder Zitrone perfekt ausbalanciert wird. Diese harmonische Verbindung eignet sich nicht nur hervorragend für Mocktails, sondern funktioniert ebenso gut in alkoholfreien Longdrinks.
Schritt für Schritt nachbauen
Kurz gesagt, die Geschichte der Cocktails ist eine Geschichte der Neu- und Wiederkombination von Zutaten. Viele Drinks basieren auf anderen und entwickeln sich weiter. Diese sich permanent verändernden Kombinationen aus Aromen und Geschmäckern beschränken sich aber nicht nur auf alkoholische Spirituosen und können daher mit entalkoholisierten Varianten neu kombiniert werden. Das Ergebnis sind oft alkoholfreie Drinks die täuschend nah an die originale Version herankommen. Damit man zum gewünschten Endprodukt kommt ist zwar ein Maß an Kreativität gefragt, aber der Aufwand könnte sich lohnen.
Das Auge trinkt mit
Last but not least folgt der letzte Schritt: die Präsentation des Drinks ähnlich wie im kulinarischen Bereich ist auch hier eine schöne Präsentation das Um und Auf. Die Dekoration von Mocktails kann nicht nur zu einem optischen Highlight werden, sondern verstärkt auch das Gesamterlebnis verstärken. Frische Früchte, Kräuter oder essbare Blumen können den Drink visuell viel ansprechender machen. Außerdem kann die Dekoration den Geschmack des Mocktails weiters ergänzen, wenn zusätzliche Aromen und Frische hinzufügt werden.
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