Julius Meinl und Fairtrade Österreich feiern anlässlich des internationalen World Fairtrade Day am 9. Mai 2026 ihr 25-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen setzt auf faire Handelsstrukturen und nachhaltige Beschaffung.
Fairtrade hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend als fester Bestandteil am Kaffeemarkt etabliert und gewinnt auch in der Breite der Wirtschaft stetig an Bedeutung. Seit Beginn der Kooperation hat Julius Meinl in Österreich rund 2,2 Millionen Kilogramm Fairtrade-Kaffee verkauft – das entspricht etwa 300 Millionen Tassen Kaffee. Diese Entwicklung zeigt eindeutig, wie fest nachhaltiger Konsum in Österreich verankert ist.
»Die langjährige Partnerschaft mit Fairtrade ist für uns ein klares Bekenntnis zu Verantwortung, Transparenz und Nachhaltigkeit. Als Familienunternehmen denken wir in Generationen und sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam entlang der gesamten Wertschöpfungskette einen wichtigen Beitrag zu langfristig positiven Veränderungen leisten können«, so Christina Meinl, VP Group Strategies & Corporate Communication sowie Familienmitglied in der fünften Generation.
Nachhaltige Ansätze sollten gefördert werden
Der weltweite Kaffeeanbau ist von unterschiedlichen wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen geprägt. Gleichzeitig tragen zahlreiche Initiativen dazu bei, nachhaltige Ansätze zu fördern und die Lebensgrundlagen von Kaffeebauern langfristig zu verbessern. Fairtrade spielt dabei eine zentrale Rolle, indem stabile und faire Rahmenbedingungen geschaffen werden. Mindestpreise und Prämien bieten Produzent:innen Planungssicherheit und fördern nachhaltige Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
»Nachhaltiger Kaffee hat seinen Wert und es ist wichtig, dass dieser auch bei den Produzent:innen ankommt. Unsere Arbeit findet direkt vor Ort statt, wo wir gemeinsam mit Kaffeebauern nachhaltige Strukturen stärken«, betont Hartwig Kirner, Geschäftsführer von Fairtrade Österreich. Die österreichische Traditionsrösterei plant künftig ihr Engagement für nachhaltigen Kaffee hierzulande und auch auf internationaler Ebene konsequent fortzusetzen und den Anteil von Fairtrade-zertifizierten Produkten bis 2030 auf einen zweistelligen Prozentsatz zu erhöhen.