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@ Shuttertsock/Zigres/Symbolbild

Maltesische Delikatessen werden ins »Oxford English Dictionary« aufgenommen

Gebäck & Brot

Die maltesischen Gerichte Pastizz, Aljotta und Bigilla werden in die neueste Auflage des »Oxford English Dictionary« aufgenommen.

Das maltesische Gebäck »Pastizz« hat es in die neueste Auflage des »Oxford English Dictionary« (OED) geschafft. Damit ist das herzhafte Gebäck einer von vier Einträgen, die mit Malta und dem maltesischen Englisch in Verbindung stehen. Zwei andere Gerichte, die in der Neuauflage Platz finden sind »Aljotta« und »Bigilla«. Laut OED wurde Pastizz erstmals 1910 im Englischen erwähnt. Es ist ein herzhaftes Gebäck, das typischerweise mit Ricotta oder Erbsencurry gefüllt ist.

Trotz seiner engen Bindung zu Malta, erklärt das OED, dass sich das »Pastizz« weltweit einen Namen gemacht hat. Es steht synonym für die Ausbreitung maltesischer Gemeinschaften in Ländern wie Australien und Kanada. In Malta wird es Tourist:innen oft als »Käsekuchen« angeboten. 

Mediterrane Einflüsse

Der Begriff »Pastizz« soll sich vom italienischen »pasticcio« oder dem sizilianischen »pastizzu« ableiten, beide Wörter lassen sich als »Kuchen« ins Deutsche übersetzen. 

Auch die maltesische Fischsuppe »Aljotta« hat es ins OED geschafft. Der Name leitet sich von einem sizilianischen Seemannsgericht namens »Agghiotta« ab – an dem Wort lässt sich gut erkennen, wie sich der sizilianische Dialekt zum Maltesischen weiterentwickelt hat. Der dritte Eintrag, der etwas mit Essen zu tun hat, ist der »Bigilla«, ein Brotaufstrich aus pürierten Saubohnen, Olivenöl, Knoblauch und rotem Pfeffer. Der Ursprungsbegriff bezeichnete ein Gericht aus gekochten Bohnen, das bei Beerdigungen serviert wurde. Bei »Bigilla« wurden osmanisch-türkische oder arabische Wortstämme festgestellt.


Redaktion
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