Marian Bekes nächster Streich: die »The Gibson« Bar eröffnet in Berlin
Nachdem Star-Barkeeper Marian Beke zuletzt die Türen seiner gefeierten Cocktailbar »The Gibson« in London ihre Türen schließen musste, wagt der renommierte Mixologe einen neuen Schritt und zieht mit einem frischen Konzept nach Berlin.
Seit September hat Berlin einen neuen Stern am gastronomischen Himmel: Der preisgekrönte und renommierte Barkeeper Marian Beke und seine berühmte Cocktailbar »The Gibson« sind von London direkt an den belebten Potsdamer Platz in Berlin Mitte gezogen. Nach monatelangen Recherchen und Vorbereitungen hat sich Beke mit den Gastronomieexperten Aviran Avidan und Omer Gazit zusammengetan, um mit ihnen ein brandneues Konzept für »The Gibson« an den Start zu bringen. Kern des Konzepts und seiner neuen Barkarte sind zwölf Drinks für zwölf Monate des Jahres, die stark von den Jahreszeiten und Naturphänomenen beeinflusst sind.
Aviran Avidan und Omer Gazit verfügen über jahrelange Erfahrung in der Entwicklung einzigartiger gastronomischer Konzepte und betreiben unter anderem die »Bellboy« Cocktailbar in Berlin. Mit dem »The Gibson« hat nun ein weiteres Konzept in der Hauptstadt eröffnet, das eine neue Brücke zwischen Mixologie, Nachtleben und Storytelling schlägt.
Charles Dana Gibson, nach dem sowohl die Cocktailbar »The Gibson« als auch der berühmte »Gibson Martini« benannt sind, war ein amerikanischer Illustrator, der um die Jahrhundertwende lebte und für seine Arbeit an einem illustrierten Kalender berühmt wurde, in dem jeden Monat eine andere Frau zart porträtiert wurde. Diese Frauen wurden als »Gibson-Girls« bekannt und verkörperten die weiblichen Ideale und die Körperlichkeit ihrer Zeit. Die »Gibson-Girls« und der Gibson-Kalender bildeten auch die Grundlage für Bekes umfangreiche Recherchen und sein einzigartiges neues Konzept - die wechselnden Jahreszeiten. Auf der Cocktailkarte des »The Gibson« finden sich daher neben berühmten Gibson Martinis zwölf ausgeklügelte, neue Drinks, von denen jeder einem anderen Monat des Jahres entspricht.
Im Einklang mit dem Hauptkonzept der Cocktailbar ist auch die Inneneinrichtung des Gibson stark von der »Belle Epoque« beeinflusst. Der Hauptraum, in dem bis zu fünfundfünfzig Gäste Platz finden, ist in königlichen Grün- und Burgundtönen gehalten und zeigt eine Mischung aus Jugendstil- und Gentlemen's-Club-Motiven der Jahrhundertwende. Die Illustrationen von Charles Dana Gibson zieren die Wände und eine hüfthohe Bar aus schwarzem Marmor zieht die Blicke an. Auf der Speisekarte, die zu den Cocktails gereicht wird, findet sich eine Reihe von kleinen Gerichten - von Austern auf einem Silbertablett bis hin zu kleinen Canapés und Pasteten, gefüllt mit saisonalen Köstlichkeiten.
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