Middle East & North Africa's 50 Best Restaurants: »Khufu's« als Sieger ausgezeichnet
Im Rahmen der fünften Ausgabe der Middle East & North Africa's 50 Best Restaurants ging das ägyptische Restaurant als klarer Sieger hervor. »Kinoya« und »Trèsind Studio« komplettieren das Podium auf den Plätzen zwei und drei.
Am vergangenen Dienstag, dem 3. Februar, versammelte sich erneut die Crème de la Crème der internationalen Gastronomieszene zur fünften Ausgabe der 50 Best Restaurants Middle East & North Africa. Im Rahmen der Veranstaltung im »Emirates Palace Mandarin Oriental« in Abu Dhabi wurden Restaurants aus insgesamt 14 Städten der Region zu den 50 besten Lokalen des Nahen Ostens und Nordafrikas gekürt.
Als klarer Sieger der Verleihung ging das Restaurant »Khufu's« aus Gizeh hervor. Mit seiner Küchenlinie legt das Restaurant den Fokus auf das kulinarische Erbe Ägyptens und des Niltals. Drei Restaurants aus Dubai folgen dicht dahinter: das »Kinoya« (Platz 2), das »Trèsind Studio« (Platz 3) und das »Orfali Bros« (Platz 4), das zuvor drei Jahre in Folge den ersten Platz belegt hatte. Das »Beihouse« aus Beirut rundet die Top 5 ab. Gleichzeitig wurde das »Beihouse« mit dem Sonderpreis für den höchsten Neueinstieg ausgezeichnet.
Arabische Emirate behaupten sich
Ein Vertreter der Middle East & North Africa’s 50 Best Restaurants zeigte sich begeistert über die diesjährige Spitzenplatzierung: »Mit Khufu’s wurde erstmals ein ägyptisches Restaurant zur Nummer eins der Region gekürt. Die tief in der ägyptischen Esskultur verwurzelte kulinarische Handschrift, modern interpretiert und mit großer Finesse umgesetzt, steht exemplarisch für das außergewöhnliche gastronomische Niveau der MENA-Region«, heißt es in einer Aussendung. Gewürdigt wurden dabei sowohl etablierte Größen als auch neue, wegweisende Konzepte, die die Zukunft der Gastronomie im Nahen Osten und Nordafrika mitgestalten sollen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate behaupten auch in diesem Jahr ihre führende Rolle und sind mit insgesamt 25 Platzierungen vertreten. Besonders Dubai überzeugt mit hochrangigen Nennungen, darunter das »Sufret Maryam« (Platz 7), das »Jun's« (Platz 8), das »Manāo« (Platz 9), das »Moonrise« (Platz 10) und das »Kokoro« (Platz 15). Auch Abu Dhabi unterstreicht seine wachsende kulinarische Strahlkraft mit Restaurants wie der »Marmellata Bakery« (Platz 16), dem »Niri« (Platz 38), dem Neueinsteiger »3 Fils Abu Dhabi« (Platz 42) sowie dem »LPM Abu Dhabi« (Platz 47).
Besondere Auszeichnungen
Neben regulären Ehrungen wurden auch in diesem Jahr wieder Sonderauszeichnungen an Gastronom:innen und deren Restaurants verliehen. So ging beispielsweise der »Highest Climber Award« in diesem Jahr an das Restaurant »Reif Kushiyaki Cairo«, das mit einem Sprung um 27 Plätze Rang 20 erreicht hat. Die Auszeichnung würdigt die Weiterentwicklung des Konzepts sowie die Neuinterpretation japanischer Streetfood-Küche unter der Leitung von Reif Othman. Der von »Elle & Vire Professionnel« gesponserte »MENA’s Best Female Chef Award« geht an Sara Aqel für ihre Arbeit im »Dara Dining by Sara Aqel« in Amman. Ausgezeichnet wird sie für ihre präzise Technik und den konsequenten Einsatz regionaler Produkte. Der von »Valrhona« gesponserte »MENA's Best Pastry Chef Award« wurde dem Restaurant »Orfali Bros« für die Neudefinition der Konditoreiszene der Region verliehen.
Salam Dakkak, Gastronomin des »Sufret«, wurde mit dem »Sevenrooms Icon Award« für ihren Beitrag zur kulinarischen Identität der Region ausgezeichnet. Himanshu Saini vom »Trèsind Studio« wurde von seinen Kollegen mit dem »Estrella Damm 0,0 % Chefs’ Choice Award« ausgezeichnet, einer renommierten Ehrung für Exzellenz, Kreativität und Führungsstärke in der Gastronomie. Dem Restaurant »Farmers« in Marrakesh wurde der von »illy« gesponserte »Sustainable Restaurant Award« für sein Engagement in der Umweltverantwortung verliehen.