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© Khufu's Restaurant

Die außergewöhnlichsten Restaurants der Welt

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Reise

Ob unter Wasser, am Vulkan oder mitten im Ozean – diese außergewöhnlichen Restaurants machen das Essen selbst zum Erlebnis. Sechs Spots für ein unvergessliches Dinner.

The Rock Restaurant – Michamvi, Sansibar

Mitten im Indischen Ozean, auf einem kleinen Felsen vor der Küste von Sansibar, thront »The Rock«. Bei Ebbe gelangt man zu Fuß hin, bei Flut per Boot – je nach Tageszeit ändert sich also schon der Weg zum Restaurant. Drinnen gibt’s fangfrischen Fisch, Meeresfrüchte und einfache, aromatische Küche mit afrikanischen und italienischen Einflüssen. Der Blick auf das Meer, die salzige Brise und das Gefühl, quasi im Ozean zu essen, machen den Besuch zu einem Erlebnis, das sich eher wie ein Kurzurlaub anfühlt.

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Khufu's – Kairo, Ägypten

Ein Dinner mit direktem Blick auf die weltberühmten Pyramiden von Gizeh? Im »Khufu's« in Kairo wird genau das Wirklichkeit. Inmitten des historischen Areals serviert Küchenchef Mostafa Seif moderne Interpretationen klassisch ägyptischer Gerichte – inspiriert von ländlicher Küche, handwerklich präzise und tief verwurzelt in der lokalen Esskultur. Zuletzt wurde es mit dem Resy One To Watch Award 2025 von The World’s 50 Best Restaurants ausgezeichnet, belegte Platz 4 in Middle East & North Africa’s 50 Best Restaurants 2025 und wurde als Bestes Restaurant in Ägypten 2025 geehrt.

Ithaa Undersea Restaurant – Rangali Island, Malediven

Fünf Meter unter der Wasseroberfläche, mitten im Indischen Ozean, liegt eines der außergewöhnlichsten Restaurants der Welt: Das »Ithaa«. Komplett verglast, mit Blick auf Korallenriffe, vorbeiziehende Fische und die weite, stille Unterwasserwelt. Serviert werden Tasting-Menüs mit Zutaten aus der Region, etwa Malediven-Hummer oder Wagyu mit Trüffeljus – alles mit Blick auf Schildkröten, die vorbeischwimmen. Neben dem »Ithaa«, das das erste Unterwasserrestaurant weltweit war, gibt es auf den Malediven mittlerweile sieben weitere.

© Ithaa Undersea Restaurant

El Diablo – Lanzarote, Spanien

Kochen mit Vulkanhitze? Im »El Diablo« auf Lanzarote ist das keine Metapher, sondern Alltag. Das Restaurant liegt im Timanfaya-Nationalpark und nutzt die natürliche Erdwärme des Vulkans direkt unter dem Boden – gegrillt wird auf einem gusseisernen Rost über einem sieben Meter tiefen Vulkanschacht. Die Küche ist bodenständig, spanisch und ehrlich: Fleisch, Fisch und Gemüse bekommen hier durch die ungewöhnliche Hitzequelle ein ganz eigenes Aroma.

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Labassin Waterfall Restaurant – San Pablo City, Philippinen

Barfuß im Wasser, umgeben von tropischem Grün und dem Rauschen eines Wasserfalls – im »Labassin Waterfall Restaurant« wird das Essen zum Naturerlebnis. Das Restaurant ist Teil des Villa Escudero Resorts und liegt direkt am Fuße des Labassin Falls, einem künstlich angelegten Wasserfall, der durch den Überlauf des Labassin-Damms entsteht. Gegessen wird an Bambustischen, die in wenigen Zentimetern fließendem Wasser stehen – Schuhe ausziehen ist hier Pflicht. Serviert wird ein traditionelles philippinisches Buffet, oft auf Bananenblättern angerichtet, mit Gerichten wie gegrilltem Hähnchen, Fisch, Reis und frischem Obst.

© PixHound / Shutterstock

Alchemist – Copenhagen, Dänemark

Im »Alchemist« entführt Küchenchef Rasmus Munk seine Gäste auf eine rund siebenstündige Reise durch 50 sogenannte Impressionen. Serviert wird in mehreren Räumen, darunter ein kuppelartiger Saal mit immersiven Projektionen – von Polarlichtern bis zu schwebenden Quallen. Die Gerichte sind ebenso spektakulär wie provokant: ein täuschend echtes Auge mit Garnelenfüllung oder ein Schmetterling als nachhaltige Proteinquelle. Munks Konzept der »Holistic Cuisine« verbindet Kulinarik mit Kunst und gesellschaftlichen Themen wie Umweltverschmutzung oder Organspende.

© Alchemist

 

Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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