Kaffeekonsum in Österreich auf Rekordniveau: Über 1000 Tassen pro Person im Jahr
Die Kaffeeliebe der Österreicher:innen erreicht neue Höhen: Über 1000 Tassen pro Kopf und Jahr werden landesweit konsumiert. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wer am meisten trinkt und welche Sorten im Trend liegen.
Die Leidenschaft der Österreicher:innen für Kaffee ist ungebrochen – mehr noch: Sie nimmt weiter zu. Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage im Auftrag von Tchibo konsumieren Menschen in Österreich im Schnitt rund 2,75 Tassen Kaffee täglich. Hochgerechnet bedeutet das über 1000 Tassen pro Jahr und Person – ein neuer Höchstwert.
Besonders ausgeprägt ist die Kaffeeliebe in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen. Mit durchschnittlich 3,24 Tassen pro Tag liegen sie deutlich über dem gesamtösterreichischen Schnitt. Zum Vergleich: Die 15- bis 29-Jährigen greifen im Schnitt zu 2,16 Tassen pro Tag.
Auch regionale Unterschiede zeigen sich: Am häufigsten wird Kaffee in Tirol, Vorarlberg und Salzburg getrunken – wie schon im Jahr zuvor. Dabei spielt nicht nur der Konsum zu Hause eine Rolle: Die sogenannte »Coffee to go«-Kultur erfreut sich insbesondere bei den 30- bis 39-Jährigen großer Beliebtheit – über 80 Prozent dieser Altersgruppe greifen regelmäßig unterwegs zur Kaffeetasse. Bei den Jüngeren zwischen 15 und 29 Jahren sind es immerhin 76,3 Prozent. Menschen über 70 hingegen bevorzugen ihren Kaffee eher im klassischen Rahmen – zu Hause oder im Kaffeehaus.
Beliebteste Sorten und neue Trends
Was die Lieblingssorten betrifft, ist der klassische »Verlängerte« wieder auf dem Vormarsch und belegt mit 35 Prozent den Spitzenplatz. Espresso und Cappuccino sind vor allem bei den jüngeren Kaffeetrinker:innen beliebt. Erstaunlich: Selbst der Filterkaffee erlebt ein Comeback – insbesondere in der jüngeren Zielgruppe, wo er im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent zulegen konnte.
Ein klarer Trend ist außerdem erkennbar: Immer mehr Menschen greifen zu »schwarzem« Kaffee, also ohne Milch oder Zuckerzusatz. Nur etwa elf Prozent verwenden pflanzliche Milchalternativen – ein Anteil, der trotz aller Diskussionen um Nachhaltigkeit und Ernährungstrends bislang gering bleibt.