Das Gründertrio setzt auf fair produzierte Arbeitskleidung.

Das Gründertrio setzt auf fair produzierte Arbeitskleidung.
© Kaya & Kato GmbH

Schürzen und Kleidung aus Plastikmüll

Unternehmen wie »Kaya & Kato« bzw. »Greiff« machen es vor!

Nachhaltigkeit in der Küche und im Service muss sich nicht zwangsläufig nur auf die ­verwendeten Lebensmittel beschränken. Zwei Unternehmen machen es vor: »Greiff« fördert mit ­Fairtrade-Zertifizierungen faire Arbeitsbedingungen, das Verbot von Kinderarbeit, stabile Mindestpreise, langfristige Handelsbeziehungen in der Baumwollproduktion und den Umstieg auf umweltschonenden Anbau. Das Gründertrio Stefanie Rennicke, Stefan Rennicke und Lillo Scrimali von »Kaya & Kato« setzt ebenso auf fair produzierte Arbeitskleidung.

Stoffe aus recyceltem Polyester

»Kaya & Kato« nutzt Stoffe aus nachhaltig hergestellten Mischgeweben mit recyceltem Polyester. Fischer vor der Küste Spaniens setzen sich mit 165 Fischerbooten dafür ein, Plastik aus dem Meer zu fischen. Dieses wird dann für die Verarbeitung in den Stoffen verwendet. Die CO2-Ersparnisse bei 1000 Metern Stoff entsprechen den Emissionen einer Autofahrt von ca. 1000 Kilometern.

100 % Fairtrade

»Greiff« setzt bei seinen Canvas-Schürzen auf 100  Prozent Fairtrade-zertifizierte Baumwolle und Polyester aus recycelten PET-Flaschen. Seit 2015 ist »Greiff« Mitglied der »Fair Wear Foundation«; kürzlich wurden sie mit dem Leader-Status ausgezeichnet.

Nachverfolgung

Mit dem »myGREIFF«-Code gewährt »Greiff« seinen Kunden seit 2017 Transparenz – sie können anhand einer Nummer im Etikett ihres Produktes den gesamten Herstellungsprozess von der Faser bis zum Fertigteil nachvollziehen.

kaya-kato.de
greiff.de

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