»Suppe mit Sinn« engagiert sich erneut für Bedürftige
Mit der Aktion »Suppe mit Sinn« soll auch heuer das Bewusstsein für soziale Themen gestärkt und die Gastronomie als Plattform für Solidarität genutzt werden.
Am 1. November startet die österreichweite Aktion »Suppe mit Sinn«, die bereits zum 17. Mal Spenden für armutsbetroffene Menschen sammelt. Rund 150 Gastronomiebetriebe im ganzen Land – von Wiener Beisln über Cafés bis hin zu Kantinen und gehobenen Restaurants – nehmen daran teil und setzen ein Zeichen gegen soziale Kälte. Diese Winterspendenaktion wurde von der Tafel Österreich ins Leben gerufen, um Menschen in Not durch warme Mahlzeiten zu unterstützen.
Die Aktion funktioniert einfach:
Teilnehmende Betriebe widmen eine Suppe auf ihrer Speisekarte dem guten Zweck und spenden für jede verkaufte Portion einen Euro an die Tafel Österreich. Aus diesem Euro können Tafeln österreichweit bis zu zehn warme Suppen für bedürftige Menschen bereitstellen. Ein Konzept, das seit Jahren Unterstützung findet und in diesem Winter angesichts steigender Lebenshaltungskosten besonders relevant ist.
Unterstützung erhält die »Suppe mit Sinn«-Initiative auch in diesem Jahr von der Wirtschaftskammer Wien und dem Bund Österreich, sowie von mehreren Unternehmen. Mit von der Partie sind regionale Tafeln, etwa die »Pannonische Tafel« und die »Flachgauer Tafel«, die sich aktiv an der Aktion beteiligen.
Engagement für Armutsbetroffene
Die »Tafel Österreich« engagiert sich seit 1999 für Armutsbetroffene, indem sie überschüssige Lebensmittel rettet und an soziale Einrichtungen weitergibt. 2023 konnten auf diese Weise über 1.000 Tonnen Lebensmittel an mehr als 35.000 Menschen verteilt werden. Seit ihrer Gründung konnte die Organisation so bereits mehr als 9 Millionen Kilogramm Lebensmittel für Menschen in Not zugänglich machen.
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