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Tipps und Tricks für Böhmische Mehlspeisen

Echte Mehlspeisentiger wissen eh, dass die böhmischen die besten aller Mehlspeisen sind. Ein paar Tipps sind aber immer willkommen, um sie noch besser zu machen.

Powidl selbst gemacht

Geht am Einfachsten mit der Backrohrmethode. Dafür werden die halbierten, entsteinten Zwetschgen in einem Bräter bei 160 °C ins Rohr geschoben. Ganz leicht zuckern und im Rohr vergessen. Die Zwetschgen lassen Saft, langsam karamellisiert der Zucker, langsam werden die Früchte dunkler und dunkler. Der Prozess dauert zehn bis zwölf Stunden, erst nach vier bis fünf Stunden wird einmal leicht umgerührt. Mehlspeisen-Powidl ist dicker als Marmeladen-Powidl, man bringt sie vor der Verwendung mit einem Schuss Rum oder Apfelsaft auf die gewünschte Konsistenz.


Zu viele Liwanzen? Kein Problem

Aber besser den Teig aufbewahren als die fertigen Liwanzen. So fluffig und knusperzart sind sie nämlich nur frisch gebacken. Wenn Sie also genug Liwanzen gebacken haben, aber noch genug Teig für morgen übrig ist: einfach in einem passenden Gefäß luftdicht verschließen und für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Sind ein sensationelles Frühstück und jetzt, wo der Teig fertig ist, im Handumdrehen gemacht.


Auf den Zimt achten!

Bei vielen Mehlspeisen ist Zimt unverzichtbar – so gut! Aber es ist wichtig, darauf zu achten, dass es Ceylon- Zimt ist bzw. dass er in Sri Lanka geerntet wurde. Cassia-Zimt schmeckt zwar auch köstlich, er enthält aber ein Vielfaches an Cumarin. Und das ist ein Bestandteil, der in hohen Dosen krebserregend sein kann und vor allem Einfluss auf die Blutgerinnung hat. Bei einmaligem Genuss kein Problem – wer aber wirklich auf Zimt steht, sollte sich seinen Kick mit Ceylon-Zimt holen!


HIER FINDEN SIE REZEPTE MIT POWIDL

Erschienen in
Falstaff Nr. 05/2023

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