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Das dunkelrot leuchtende Fruchtfleisch der Blutorange.

Das dunkelrot leuchtende Fruchtfleisch der Blutorange.
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Was macht die Blutorange so feuerrot?

Obst
Lebensmittel

Von außen ist sie nicht immer sofort zu erkennen, aber nach dem Aufschneiden leuchtet sie dunkelrot: die Blutorange. Wieso sieht diese Orange so besonders aus?

Blutorangen werden am Mittelmeer angebaut, vor allem auf Sizilien, in Kalabrien und Apulien, obwohl sie auch in anderen Teilen Italiens und Spanien zu finden ist.

Ursprung des blutroten Fruchtfleisches

Im Gegensatz zur klassischen Saftorange braucht die Blutorange für ihre sattrote Farbe kalte Nächte und warme Tage. Denn bei 15 bis 20 Grad am Tag und zwei bis null Grad in der Nacht bilden sich sogenannte Anthocyane. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind es, die die Orangen in blutrote Farbe tauchen. Anthocyane sind in der Regel in Beeren und anderen Früchten in blauen und violetten Farbtönen zu finden, aber in der Blutorange sind sie in hohen Konzentrationen vorhanden und verleihen der Frucht so ihre einzigartige Farbe.

Geschmacksprofil

Die Farbe hat also nichts mit dem Geschmack zu tun. Blutorangen können herb-würzig bis süß-säuerlich schmecken und passen hervorragend in einen Obstsalat, Kuchen oder Desserts. Blattsalaten, Geflügel- oder Fischgerichten können sie das gewisse Etwas geben. Genauso kann man sie in der Marmelade oder im Chutney mit Mango, Ingwer und Kurkuma kombinieren – oder sie pur sowie als Saft verzehren.

Wie alle Zitrusfrüchte liefern Blutorangen wertvolle Vitamine, Folsäure und Mineralstoffe. Gelagert werden sie am besten im kühlen Keller – so halten sie ein bis zwei Wochen. (APA/dpa)


Ferdinand von Vopelius
Ferdinand von Vopelius
Portalmanager Österreich
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