© Stine Christiansen

Frühlingszwiebel mit Salvitxada

Frühlingszwiebel nach Art der Katalanen – serviert werden die verkohlten Zwiebeln mit einer Sauce aus Mandlen, Tomaten und Paprika.

Severin Corti

Zutaten (4 Personen)
8 Bund möglichst große Frühlingszwiebel
100 g geröstete Mandeln
100 ml Olivenöl
3 Tomaten
4 Knoblauchzehen
2 TL geräuchertes Paprikapulver Pimentón de la Vera
1 Scheibe altbackenes Weißbrot, in Weißweinessig aufgeweicht
Salz
ein paar Stängel Petersilie

Zubereitung:
Im Original werden die Zwiebelchen auf offenem Feuer gegrillt. Man kann sie aber auch unter dem Backofengrill verkohlen lassen. Dafür den Grill maximal vorheizen. Zuerst die Paradeiser und den ungeschälten Knoblauch für etwa 20 Minuten grillen, bis die Haut geplatzt und angekokelt ist. Abkühlen lassen, schälen. Die Mandeln im Mixer grob zerkleinern. Paprikapulver, Knoblauch, Tomaten, in Essig eingeweichtes Brot, grob gehackte Petersilie und Olivenöl zugeben und alles mittelfein mixen. Salzen. Die Frühlingszwiebeln unter den Grill schlichten und rösten lassen, bis die äußere Hautschicht komplett verkohlt ist. Dabei immer wieder wenden. Nach etwa 30 Minuten herausholen, aufschlichten und die nächste Ladung Zwiebeln auf dieselbe Art verkohlen lassen. Wer will, kann die verbrannte Haut vor dem Servieren bereits abziehen, echte Aficionados wollen das aber selbst erledigen – es schmeckt auch irgendwie besser. Durch die Salsa ziehen und kopfüber genießen.

Erschienen in
Falstaff Nr. 04/2019

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