In Deutschlands viertkleinstem Anbaugebiet dreht sich (fast) alles um eine Sorte: um Spätburgunder (Pinot Noir). Mehr als 80 Prozent der Rebflächen sind mit der noblen Burgundertraube bestockt, die auf den Schieferböden des Wärme speichernden Tals Rotweine von fabelhafter Eleganz und Feinheit erzeugt. Weißwein spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle: Der Ahr-Riesling ist ausgesprochen rar. Häufiger als Riesling findet man noch den aus Spätburgunder gewonnenen, als Blanc de Noirs gekelterten Weißwein. Ein Anbaugebiet, dessen Spitzenweine qualitativ wie preislich in der internationalen Spitzenklasse mitspielen.