Art, Bites & Beats: Hier essen und feiern Sie am besten während der Art Basel
Wo gibt es den besten Champagner und wo die kompromisslosesten Beats während der Art Basel? Wir haben den kuratierten Fahrplan für Ihre Basel-Woche. Von Zwei-Sterne-Veggie-Konzepten im Industrie-Areal bis zum Day-Drinking im «Les Trois Rois».
Basel ist im Ausnahmezustand. Die Art Basel ist die unangefochtene Weltleitmesse für moderne und zeitgenössische Kunst und verwandelt die Rheinstadt vom 15. bis 21. Juni 2026 wieder in den ultimativen globalen Hotspot für Sammlerinnen, Visionäre und Ästhetinnen. Die Stadt ist voll, und mit den vielen Kunsthighlights kann man sich auch auf kulinarische Höhenflüge einstellen, gepaart mit aussergewöhnlichen Rahmenveranstaltungen und Partys. Damit keine:r zwischen Galerie-Hopping und VIP-Vernissagen auf der Strecke bleibt, braucht es eine Strategie. Hier kommt das «Best of» für den Gaumen und die Nacht.
The Warm-up: Sunday Vibes im «Banks»
Bevor der Messetrubel so richtig losgeht, schalten wir am 14. Juni im «Banks» im Fünf-Sterne-Hotel «Les Trois Rois» erst mal einen Gang runter – oder rauf, je nach Perspektive. Die «Sunday Vibes» sind die perfekte Einstimmung. Von 13 bis 19 Uhr gibt es hier Day-Drinking auf gehobenem Niveau. Der Vibe ist lässig und exklusiv zugleich. Flying Lunch mit regionalen Tropfen von Wild Wines und DJ-Set von Urs Diethelm sowie Live-Musik von Christian Carpino.
Messe-Fuel: Food an der Art Basel
Wer direkt auf dem Messegelände unterwegs ist, muss sich nicht mit fadem Kantinenessen zufriedengeben. Die Food-Kuratierung ist 2026 stark wie eh und je. Ein Stopp an der Ruinart Champagne Bar gehört zum guten Ton. Das älteste Champagnerhaus der Welt serviert hier die perfekte Abkühlung in flüssiger Form. Wer Lust auf Glamour hat, für den ist die Seafood Bar im Rundhof mit frischen Austern der Place to be. Wenn der Hunger ehrlicher ist: Wie wäre es mit einem Smash-Burger bei «Astro Fries»? Champagner und Pommes sind ohnehin die heimlichen Stars jeder Art-Woche. Und der perfekte Snack für Zwischendurch: Das «Bagel Lab» liefert kreative Gourmet-Bagels.
Dinner, Nightlife & Off-Spaces
Auch ausserhalb der Messehallen gibt es viel zu entdecken. Obligatorisch ist der Besuch im Basel Social Club vom 14. bis 20. Juni. In seiner mittlerweile fünften Edition macht der Club das, was er am besten kann: Er besetzt unkonventionelle Orte und verwandelt sie in den ultimativen Schmelztiegel der Szene. Dieses Jahr ist es ein leerstehendes Bürogebäude von Diener & Diener, nur einen Katzensprung vom Bahnhof SBB entfernt. Die Besucher:innen wandern durch die Stockwerke und erleben eine Symbiose aus Ausstellungen, Live-Performances, Musik und Gastronomie.
Vom 15. bis 20. Juni 2026 verwandelt das Festival «OMG, Franck!» das Franck Areal in einen Hub für Subkultur, der progressive Club-Beats mit High-End-Gastronomie wie der Zwei-Sterne-Veggie-Küche vom Restaurant «Magdalena» fusioniert. In sechs Tagen trifft radikale Videokunst auf Fashion-Highlights von Björk-Liebling Anastasia Bull und eine «No Chef»-Küche, die wie ein DJ-Booth bespielt wird. Der ultimative Spot für alle, die das ungefilterte Miteinander von Design, Performance und experimentellem Sound suchen.
Für die diesjährige Art Basel hat auch der «Ackermannshof» ein spezielles Menü aufgelegt, das genau die richtige Balance zwischen Handwerk und Hipness trifft. Hier trifft man sich während der Woche zum «Cena Art Basel» – modern interpretierte Klassiker in einem edlen Ambiente. Reservieren ist Pflicht.
Am 18. Juni wird es im Garten von City Salts richtig gut. Zur Eröffnung der Sommerausstellungen (u.a. Kelly Tissot und Lucas Erin) gibt es eine Gartenparty, inklusive Electro-Rap-Konzert der Choolers Division. Das ist Basel von seiner unkonventionellen, lauten und coolen Seite.
Ein absolutes Gipfeltreffen der Giganten erwartet Besucher:innen am Samstag, den 20. Juni, bei «Warehouse Artefacts». In einer spektakulären Kooperation von Nordstern, Art Basel und der Fondation Beyeler erschaffen der legendäre Ex-Daft-Punk Thomas Bangalter, Starkünstler Julian Charrière und Keinemusik-Mastermind Rampa einen «dekonstruierten Dancefloor», der tagsüber als immersive Kunst-Installation und ab 18 Uhr in einen exklusiven Rave gipfelt. Wer danach noch stehen kann, zieht weiter zum after.art.klub im Nordstern oder ins Basso an der Clarastrasse. Der perfekte Endgegner für die Müdigkeit.