Zum Inhalt springen
© Florie Berger

»Conversations with Nature«: Tadashu Kawamata setzt Ruinarts Kunstreihe fort

Champagner
Champagne
Kunst
Natur

Für seinen künstlerischen Dialog mit der Natur lädt Ruinart jährlich herausragende Persönlichkeit der Kunstszene ein. 2026 ist es der japanische Künstler Tadashi Kawamata, der seine Werke im Rahmen einer Pop-up-Installation im Palais de Tokyo in Paris enthüllen wird.

Kunst kann neue Perspektiven auf unsere Verbindung zur Natur eröffnen. Aus dieser Überzeugung, setzt die Maison Ruinart mit »Conversations with Nature« ihren künstlerischen Dialog mit der Natur fort. Dazu lädt die Maison jährlich herausragende Persönlichkeit der internationalen Kunstszene ein, in diesem Jahr wird das der japanische Künstler Tadashi Kawamata sein.

Als Material für seine In-Situ-Kunstwerke verwendet Tadashi Kawamata Holz oder Möbelstücke. In Form von Pyramiden, Hütten oder Stegen sollen sie diejenigen, die sie besteigen oder begehen, eine neue Perspektive auf den jeweiligen Ort eröffnen. Seine »Massstabsverschiebungen« sollen den Blick auf die umgebende Welt verändern und dazu einladen, die Natur in ihrem Wirken bewusst zu beobachten. Anlässlich der Zusammenarbeit entwirft der Künstler auch die Verpackung für eine Jeroboam des Ruinart Blanc de Blancs in limitierter Auflage.

Seine Werke wird Tadashi Kawamata im Februar im Rahmen einer von ihm kreierten Pop-up-Installation im Palais de Tokyo in Paris enthüllen, bevor im Sommer in Reims die In-Situ-Installationen folgen. Die Ergebnisse der Vorarbeiten werden zudem auf Kunstmessen präsentiert, bei denen Ruinart Partner ist.

Als der Künstler die 4 Rue des Crayères in Reims und die Weinberge des ältesten Champagnerhauses zum ersten Mal besuchte, soll er von der Harmonie des Ortes und der Art, wie dieser von der Natur durchdrungen wird, beeindruckt gewesen sein. Dieser »erste Eindruck« inspirierte Tadashi Kawamata zu einer Reihe von Zeichnungen und Modellen, die bei den Kunstmessen ausgestellt werden.

Hier oben nimmt man jede Wetterlage ganz deutlich wahr: die wärmende Sonne, die feuchte Luft, jeden Windhauch. Das sind alles Dinge, die man mit den Sinnen, nicht mit dem Verstand erfasst. Ich möchte, dass die Besucher dem Vergehen der Zeit, den Wolkenformationen am Himmel und den sich verändernden Lichtverhältnissen bewusst nachspüren.

– Tadashi Kawamata

Seine Arbeit umfasst auch kleine Strukturen aus recyceltem Holz, die modellhaft die »Unterschlüpfe« abbilden, die auf dem Gelände der 4 Rue des Crayères errichtet werden sollen.

Ich mag diese Idee der Miniaturisierung: Das Große wird klein, das In-Situ wird zum Objekt. Das verändert das Verhältnis von Massstab und Greifbarem. Ein Objekt ist autonom, in sich geschlossen; die Installation hingegen steht im Dialog mit einem Ort, einem Klima, einem Massstab. Beide bereichern sich gegenseitig. Die Miniatur ermöglicht es mir, Gleichgewichte und Spannungen zu testen, die dann monumental werden können. Wichtig ist, dass der Geist dieser Kreationen derselbe bleibt, in seiner Beziehung zum Werk, zum Holz und zur Zeit.

– Tadashi Kawamata

Das Ergebnis seiner künstlerischen Arbeit soll eine dauerhafte Intervention von Tadashi Kawamata für die Maison Ruinart in Reims bilden: Drei In-situ-Installationen – Cabane, Nid und Observatoire – fügen sich zu einem Gesamtwerk zusammen.

Mit einer Flasche Champagner Ruinart beginnt eine Zeitreise in die Ursprünge des berühmten schäumenden Weines, denn 1727 gegründet ist Ruinart das älteste, heute noch...
4 rue des Crayères
51100 Reims
Frankreich
Leonard Zhukovsky/Shutterstock
Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12