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Darum sorgen die Essenspreise bei den Olympischen Winterspielen 2026 für Diskussion

Olympische Spiele
Preiserhöhung
Gastronomie

Die Preise für Essen und Trinken bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand sorgen online für Aufsehen – eine Pizza reicht, um Fragen zu Fairness, Zugang und der Preisgestaltung von Mega-Events aufzuwerfen.

Es gehört inzwischen zur Normalität großer Events, sich über Preise zu empören. Sei es das überteuerte Bier oder der Snack, der mehr kostet, als man es je gewohnt war. So zahlt man beispielsweise im Fußballstadion heutzutage für eine Bratwurst längst keine 2,50 Euro mehr, sondern fast fünf Euro. Bei Großveranstaltungen schlagen nur die USA in Sachen Preise noch einmal mehr zu. Zum Vergleich: Bei den US Open kostete zuletzt der Signature Cocktail 23 Dollar, das Bier 13 Dollar und die Chicken Tenders (panierte Hähnchenstreifen) ganze 25 Dollar. Vor diesem Hintergrund wirken die aktuell kursierenden Preislisten an den Imbissbuden bei den Olympischen Winterspiele 2026 fast wie von einer anderen Welt.

Eine ganze Pizza mit Salami für neun Euro oder Kaffee für drei Euro – das sind Preise, die vielleicht im Alltag nicht überraschen, bei einem Mega-Sportevent aber auffallen. Vor allem die Reaktionen in den sozialen Netzwerken unterstreichen die ungewohnte Überraschung. Auf Reddit etwa diskutieren Nutzer:innen lebhaft über die Listen der Olympia-Imbisse. Kommentare reichen von ungläubigem Staunen – »Günstiger, als ich gedacht hätte« – bis hin zu grundsätzlicher Kritik am System: Einige Nutzer:innen vergleichen die Preise mit den USA und sehen darin eine politische Dimension. Hohe Verkaufspreise in Nordamerika würden Zugang nach Kaufkraft definieren, während die europäischen Veranstalter offenbar noch Wert auf Zugänglichkeit legen.

Teurer Genuss in Aussicht

Der Vergleich mit den USA kommt nicht von ungefähr. Blickt man voraus auf die Olympischen Sommerspiele 2028, die in Los Angeles stattfinden, werden dort die Preistafeln wahrscheinlich eine andere Geschichte erzählen. Schließlich beruht die Preisgestaltung auf den Vorgaben der Gastgeberregion und dessen öffentlichen Auflagen. Beobachter:innen rechnen damit, dass Snacks und Getränke dort deutlich teurer sein werden als in Norditalien: Kaffee, Bier oder Burger könnten leicht das Doppelte bis Dreifache kosten. Die Reddit-Diskussion zu den Winterspielen zeigt bereits, wie stark solche Erwartungen das Image eines Events prägen.


Redaktion
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