Einfach und schnell: Gnocchi aus altem Brot
Gnocchi müssen nicht immer aus Kartoffeln bestehen. Auch mit altem Brot lässt sich schnell ein einfacher Teig zubereiten, der besonders gut zu Butter, Kräutern oder Pilzen passt.
Altes Brot gehört zu den Lebensmitteln, die in vielen Haushalten regelmäßig übrig bleiben. Besonders Weißbrot, Semmeln oder Baguette werden nach ein bis zwei Tagen trocken und landen oft im Müll, obwohl sie sich noch gut weiterverarbeiten lassen. Eine Möglichkeit dafür sind Gnocchi aus altem Brot.
Im Unterschied zu klassischen Kartoffelgnocchi basiert diese Variante auf eingeweichtem Brot. Das trockene Brot wird in kleine Stücke geschnitten und mit etwas warmer Milch und einem Ei eingeweicht. Nun so lange warten, bis es richtig vollgesogen wird. Danach wird etwas Mehl und optional geriebener Käse hinzugefügt. Gewürzt wird eher schlicht, mit Salz, Pfeffer und Muskat. Aus der Masse formt man kleine Stücke oder Rollen, die anschließend in heißem Wasser wie gewohnt gegart werden. Die Konsistenz ist etwas anders als bei normalen Gnocchi. Sie sind meistens weicher und ein bisschen rustikaler, passen dafür aber gut zu einfachen Saucen oder einfach nur zu Butter und Kräutern. Auch mit Pilzen, Tomatensauce oder Spinat kann man sie gut kombinieren.
Je nach Region und Rezept gibt es unterschiedliche Varianten. Manche verwenden zusätzlich Kräuter oder Hartkäse, andere mischen etwas Kartoffel unter den Teig. Bon appétit!