Exklusiv: Erfinderin der Dubai-Schokolade im Falstaff-Interview
In Dubai ist sie innert Minuten ausverkauft und auf Social Media erlebt sie einen Hype: die originale Dubai Schokolade von «Fix». Dessen Erfinderin verrät im Falstaff-Interview, wie sie auf die Idee gekommen ist, eine prall gefüllte Schokoladentafel zu kreieren und gibt Tipps, wie man die neue Trend-Schokolade am besten geniesst.
In der Metropole Dubai hat ein süsser Neuling die Herzen der Geniesser:innen im Sturm erobert. Es sind kleine Kunstwerke voller Texturen, Aromen und Erinnerungen. Was mit einem persönlichen Craving von Sarah Hamouda, der Gründerin von «Fix Dessert Chocolatier», begann, wurde zu einem viralen Trend, der sich über Social Media wie ein Lauffeuer verbreitete. Im Falstaff-Interview erzählt die Jungunternehmerin von der Inspiration hinter den prall gefüllten Tafeln, warum sie den Geschmack von Kindheit und Sehnsucht vereinen und was «Fix» für die Zukunft plant.
Falstaff: Wie sind Sie auf die Idee der «messy extra-filled» Schokolade gekommen?
Sarah Hamouda: Die Idee entstand aus einem persönlichen Bedürfnis, das ich während meiner zweiten Schwangerschaft hatte. Ich suchte nach etwas Einzigartigem und Befriedigendem, das ich in typischen Desserts nicht finden konnte. Ich wollte Schokoladenriegel kreieren, die verschiedene Texturen und Aromen kombinieren. Dies führte zur Idee der chaotisch extra-gefüllten Schokolade, die ein reichhaltiges und erfüllendes Erlebnis bietet.
Warum ist Ihre Schokolade so beliebt?
Die Menschen fühlen sich zu unseren Schokoladentafeln hingezogen, weil diese deren Nostalgie wecken und ein einzigartiges Erlebnis bieten. Jede Geschmacksrichtung soll an etwas Besonderes aus der Vergangenheit oder Gegenwart erinnern. Die verschiedenen Texturen und hochwertigen Zutaten machen jeden Bissen unvergesslich.
Welche ist Ihre Lieblingssorte?
Ich habe eine besondere Vorliebe für den Knafeh-Riegel. Er weckt wunderbare Erinnerungen an meine Kindheit, denn meine Mutter hat zu Hause immer Knafeh gemacht. Aber mein absoluter Favorit ist der «Pick Up A Pretzel». Die Balance aus süss und salzig mit dem befriedigenden Knuspern bei jedem Bissen lässt mich immer wieder darauf zurückkommen.
Haben Sie Tipps, wie man die «Fix»-Schokolade geniessen sollte?
Ich empfehle, die Schokolade langsam zu geniessen, um die Aromen und Texturen vollständig zu erfassen. Das Auspacken solle man zelebrieren – genau wie den ersten Bissen. Obwohl die Riegel gekühlt gelagert werden sollten, würde ich sie bei Zimmertemperatur essen.
Können Sie kurz erklären wie die Schokolade hergestellt wird? Gibt es dabei herausfordernde Schritte?
Die Riegel werden durch einen detaillierten Prozess gefertigt. Dieser umfasst die Auswahl hochwertiger Zutaten, die Zusammenarbeit mit unserem engagierten Team und die Feinabstimmung der Rezepte. Herausfordern ist, die Aromen und Texturen so zu balancieren, dass jeder Riegel unsere Vision erfüllt. Auch die künstlerische Präsentation erfordert besondere Aufmerksamkeit.
Wie erklären Sie den plötzlichen Anstieg der Nachfrage?
Der plötzliche Anstieg der Nachfrage ist grösstenteils auf unser einzigartiges Konzept zurückzuführen. Ein Wendepunkt war ein virales TikTok-Video, das unsere Schokolade zeigte und grosses Interesse und Neugier weckte.
Wie planen Sie, auf den Nachfrageschub zu reagieren?
Wir arbeiten daran, unsere Produktion zu skalieren, während wir die Qualität aufrechterhalten, um die Nachfrage zu erfüllen. Dazu gehört die Erweiterung unseres Teams und möglicherweise die Erkundung neuer Produktionsmethoden.
Die originale Dubai-Schokolade von «Fix» ist schwer zu bekommen. Die Schokolade ist in Dubai selbst nur per Food-Kurier Deliveroo für rund 16 Euro pro Stück erhältlich, Ladengeschäfte gibt es nicht. Zweimal pro Tag öffnet sich ein Bestellfenster im Onlineshop – dann beginnt der grosse Run. Meist innert weniger Minuten sind die verfügbaren Exemplare wieder vergriffen. Nachahmerprodukte sind zahlreich und auch offline verfügbar. Die Falstaff-Redaktion hat eine Tafel von «Fix» bekommen: Die Mischung aus Texturen und Aromen begeistert auch anspruchsvolle Gaumen.
Planen Sie, Ihre Produkte auf dem internationalen Markt anzubieten?
Ja, wir prüfen eine internationale Expansion. Die einzigartigen Geschmacksrichtungen und das Erlebnis, das wir bieten, könnten bei einem breiteren Publikum Anklang finden. Aber wir konzentrieren uns darauf, unsere Qualität und Markenidentität zu bewahren. Halten Sie die Augen offen für weitere Entwicklungen!
Haben Sie neue Sorten geplant?
Absolut! Wir experimentieren ständig mit neuen Geschmacksrichtungen und Kombinationen. Unser Ziel ist es, das Sortiment frisch und aufregend zu halten.
Was ist mit veganen oder allergikerfreundlichen Optionen?
Derzeit erkunden wir Optionen für vegane und allergikerfreundliche Schokolade, um ein breiteres Publikum anzusprechen und dabei sicherzustellen, dass wir die gleiche Qualität und den gleichen Geschmack beibehalten.
Danke für das Gespräch, Sarah Hamouda.
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