»Kias Kitchen«: Wenn Brasilien auf Griechenland trifft
Brasilianisch und Griechisch – das ist eine kulinarische Liaison, die in Wien in dieser Form einzigartig ist.
Bis vor zwei Monaten hat Kias Burget in seinem Lokal »Kias Kitchen« im sechsten Bezirk der Küche seiner brasilianischen Wurzeln gehuldigt. Jetzt hat er das Konzept adaptiert und bietet Fusion. Der Grund: sein griechischstämmiger Mann, mit dem er gemeinsam das Lokal führt.
Burget – einst Balletttänzer, beim Kochen ist er erfolgreicher Autodidakt – weiß, was er tut. Zur brasilianischen Croquetta kommt griechischer Assyritko ins Glas. Das Souflaki macht er aus Austernpilzen, dazu außergewöhnlich gute Fava. Ein Höhepunkt ist das Fisch-Confit mit der Eier-Zitronen-Sauce Avgolemono. Natürlich darf der gebratene Tafelspitz, Picanha, nicht fehlen, eine brasilianische Spezialität. Beim Dessert beweist Burget, dass griechische Nachspeisen auch ohne Zuckerschock funktionieren – mit Olivenöleis mit Gurken-Honig-Infusion. Optisch und geschmacklich bewegt man sich im Fine-Dining-Bereich, die Atmosphäre im Lokal ist entspannt. Übrigens: Wenn man Glück hat, ist auch Cachaca-Sommelière Leticia Nöbauer, eine Freundin des Hauses, zu Gast und mixt bemerkenswerte Cocktails.
kiaskitchen.org
1060 Wien
Österreich
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