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Nespresso Marketingdirektorin Lea Drusio, Koch Philipp Vogel und Customer Care and Service Director Marco Lescher.

Nespresso Marketingdirektorin Lea Drusio, Koch Philipp Vogel und Customer Care and Service Director Marco Lescher.
© Getty Images / Nespresso

Nespresso's Paper-based Collection: Wie schmeckt ein Papier-Coffee-Dinner mit Philipp Vogel?

Kaffee
Dinner
Nespresso
Berlin

Nespresso feiert den Verkaufsstart der Paper-based Collection mit einem exklusiven Coffee-Dinner mit Spitzenkoch Philipp Vogel – schmeckt man einen Unterschied?

Nespresso – das ist für viele vor allem George Clooney – aber Spitzenkoch Philipp Vogel? Zumindest für einige wenige könnten sich das am Mittwochabend geändert haben. Beim exklusiven Coffee-Dinner in Vogels Hotel »Orania.Berlin« präsentierte Nespresso nämlich nicht nur seine neue »Paper-based Collection«, sondern zeigte gemeinsam mit dem Koch, wie Kaffee weit mehr sein kann als nur ein Digestif oder eine Cocktail-Zutat (auch wenn der Kaffee-Negroni von Vogels Barchef Julian Berger durchaus überzeugend war!).

Wer an Spitzenküche denkt, hat trotzdem selten Espresso als Zutat vor Augen. Doch bei seinem exklusiven 3-Gänge-Menü ließ Philipp Vogel keinen Zweifel daran, dass Kaffee weit mehr kann als nur den Morgen retten. Von subtilen Röstaromen bis hin zu feinen Säuren – jede Komponente der neuen Papierkapsel-Kollektion wurde in Szene gesetzt.

Eine echte Herausforderung

Der Auftakt: knusprige Arancini mit einer aromatischen Safran-Caponata, begleitet vom Espresso »Ispirazione Sicilia«, dessen dezente Würze die fruchtige Note der Caponata fein ausbalancierte. Weiter ging es mit geschmorter Ochsenbacke, deren Geschmack von einer Gremolata mit Yuzu und Zitrusnoten ergänzt wurde. Dazu: cremige Polenta und der dunkle, röstige »Ispirazione Palermo«, der die sonst erdigen Aromen stimmig ergänzte. Zum Abschluss eine Kombination aus Tahiti-Vanille und piemontesischen Haselnüssen, harmonisch abgerundet vom »Ispirazione Aosta«, dessen feine Aromen perfekt zu den süß-nussigen Nuancen des Desserts passten.

»Mit Kaffee zu kochen ist nicht schwer, aber mit welchem aus Kapseln eine echte Herausforderung«, gestand Vogel und scherzte, dass ihn sein Team »schon lange nicht mehr so oft und so lange in der Küche gesehen« habe. Das Ergebnis sprach für sich: Jede Kaffeevariante fügte sich harmonisch in die Gerichte ein, ohne sie zu dominieren.

Keine Alternative, sondern eine Ergänzung

Doch der eigentliche Star des Abends war nicht der Kaffee selbst, sondern die nachhaltige Innovation aus dem Hause Nespresso: die erste kompostierbare Kaffeekapsel. Seit Montag sind die Kapseln aus Papier deutschlandweit erhältlich. »Drei Jahre hat es gedauert, sie zu entwickeln – ein großer Schritt für uns«, erzählt Marco Lescher, Customer Care and Service Director von Nespresso Deutschland. Sie bestehen zu 82 Prozent aus Papierzellstoff und verfügen über eine biologisch abbaubare Schutzschicht, die das Aroma und die Frische des Kaffees genauso bewahren soll wie ihr Pendant aus Aluminium. Sie sollen aber keineswegs eine Alternative, sondern eine Ergänzung sein, wie das Kaffeehaus betont.

Die neuen Kapseln sind vom TÜV Austria für die Entsorgung im Heimkompost zertifiziert; die Entsorgung in der Bio-Tonne in Deutschland ist derzeit noch nicht erlaubt. Gespräche dazu laufen jedoch bereits. Die Kapseln sind kompatibel mit den Nespresso Original Maschinen und bieten vier neue Kaffeevariationen, inspiriert von der italienischen Kaffeekultur: Ispirazione Aosta, Ispirazione Sicilia, Ispirazione Palermo und einen entkoffeinierten Espresso.

In der Spitzengastronomie angekommen

Doch wie steht es um den Geschmack der neuen Kaffeekapseln? Die Gäste waren gespannt, ob sich die Umstellung auf Papier auf die Aromatik auswirken würde. Die Rückmeldungen fielen jedoch durchweg positiv aus: Viele lobten die intensive Aromatik und den vollmundigen Geschmack, der sich nicht von den traditionellen Alu-Kapseln unterscheidet.

Der Abend verdeutlichte dafür einmal mehr: Kaffee ist längst nicht mehr nur ein Heißgetränk, sondern eine Geschmackskomponente, die in der Spitzengastronomie angekommen ist.

Genau deswegen setzt Nespresso schon lange auf Kollaborationen mit Spitzenköchen und Patissiers wie Pierre Hermé oder Jean Imbert. Die Zusammenarbeit mit Philipp Vogel zeigt nun, wie Kaffee auch die deutsche Fine-Dining-Szene inspirieren kann – und das mit Erfolg.


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Anna Wender
Anna Wender
Senior Redakteurin
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