Oktoberfest-Plakat 2026: Streit um KI-Einsatz bei Siegerentwurf in München
Das offizielle Plakatmotiv des Oktoberfests 2026 sorgt für Streit. Grafiker halten den Siegerentwurf für KI-generiert.
Der Entwurf für das offizielle Plakat des Oktoberffest 2026 des Grafikers Florian Huber, der den Wettbewerb der Stadt gewann, wird stark kritisiert. In sozialen Medien vermuten einige, Huber habe künstliche Intelligenz genutzt – ein Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln. Kritiker:innen verweisen auf Bildfehler bei typischen Wiesn-Symbolen wie dem Riesenrad, die auf KI-Bearbeitung hindeuten könnten.
Ein Grafiker bezeichnete den Siegerentwurf als »Schlag ins Gesicht« für jene Künstler:innen, die sich an die Regeln gehalten hätten. Der Vorwurf lautet, der Wettbewerb sei damit unfair entschieden worden.
Interne und externe Prüfung
Das zuständige Wirtschaftsreferat erklärt, man habe eine gründliche Prüfung des Siegermotivs vorgenommen, inklusive Analyse der Quelldateien, Programme und Arbeitsschritte des Designers. Externe wie interne Expert:innen kamen übereinstimmend zu dem Schluss, dass keine Hinweise auf KI-Nutzung vorliegen. Somit stützt die Stadt den Wettbewerbssieger und weist den KI-Verdacht zurück.
Hubers Motiv zeigt klassische Wiesn-Elemente wie die Türme der Frauenkirche, eine Tuba, eine Maß Bier und das Riesenrad. Die Jury hatte es gelobt und es als eine zeitgemäße Interpretation der Volksfest-Ikonographie bezeichnet.