So wird die ProWein 2026
Auf der ProWein 2026 werden 4000 Aussteller aus 65 Ländern erwartet. Die Messe ist kleiner als in den vergangenen Jahren: Wurden früher bis zu 13 Hallen bespielt, sind es jetzt noch sieben. Ein Nachteil müssen die kleineren Dimensionen nicht sein: Kürzere Wege und weniger Hektik tun dem Business gut.
Seit 32 Jahren zieht die ProWein Aussteller und Fachbesucher aus aller Herren Länder an. Durch die Zwangspause während der beiden COVID-Jahre 2020 und 2021 ist die Messe 2026 im strikten Sinn eine Jubiläums-ProWein: die 30. Ausgabe der Messe. Das wirtschaftliche Umfeld ist herausfordernd, die Weinbranche ächzt weltweit unter dem Konsumverzicht der Käuferinnen und Käufer, zugleich ist der Düsseldorfer Messe mit der Wine Paris ein starker Konkurrent erwachsen. Das hat Auswirkungen: Nachdem im Vorjahr noch elf Hallen bespielt wurden, sind es dieses Jahr noch sieben.
Die Messe Düsseldorf steuert gegen, indem sie beispielsweise den wichtigsten Einkäufern eine persönliche, maßgeschneiderte Betreuung zukommen lässt, und ebenso, indem sie das jedermann zugängliche Rahmenprogramm mit Masterclasses und Panel Tastings merklich aufwertet. Die neu geschaffene »ProWein Agora« wird Trends und Themen abbilden, möchte Debatten anstoßen und den Blick für Lösungen öffnen – eine »Konferenz zum Umdenken« und zur Gestaltung der Zukunft, wie es die Messe selbst betitelt. Darüber hinaus widmen sich Sonderschauen den Trendthemen Spirituosen und »alkoholfrei«. Und die Messe ist wie eh und je auch ein Ort, an dem man Weine aus Ländern und Regionen verkosten kann, denen man andernorts nur selten oder gar nicht begegnet: Armenien und Aserbaidschan, Georgien und die Ukraine, Moldau und Serbien – es gibt viel zu entdecken.
Infrastruktur
Zur Messe gelangen Besucherinnen und Besucher am einfachsten mit den Linien U78 und U79 zum Eingang Nord (bei Halle 7). Die Eingänge Ost und Süd sind ebenfalls über die U78/U79 erreichbar, mit Umstieg in die Buslinie 722 an der Haltestelle Messe Ost/Stockumer Kirchstraße. Während aller Messetage bietet der ÖPNV zudem den Flughafen-Shuttlebus 896. Wer nach der Messe Richtung Innenstadt möchte, kann am Sonntag und Montag zwischen 17.30 und 19.30 Uhr den kostenlosen und ohne Zwischenhalt verkehrenden Shuttlebus zwischen Messegelände und Altstadt nutzen.
Der Bus fährt am Sonntag von den Haltestellen an den Eingängen Nord, Ost und Süd, am Montag ausschließlich vom Eingang Süd. Auch per Taxi sind Innenstadt und Flughafen zu erreichen (unter normalen Bedingungen in zehn bis 15 Minuten Fahrzeit; Kosten: ca. 25–35 Euro), allerdings bilden sich nach 18 Uhr, der Schließzeit der Messe, oft sehr lange Schlangen am Taxistand, zudem kann sich die Fahrzeit in der Rushhour erheblich verlängern. Wer mit dem eigenen Pkw anreist, kann online Parktickets für verschiedene Messe-Parkhäuser buchen (14–30 Euro pro Tag).
Fachbesucher wissen auch die gute Infrastruktur der Messe zu schätzen. Fundbüro, Arzt und Apotheke, Geldautomaten, Reisebüro, Telekom und Supermarkt – das Messegelände ist eine Stadt in der Stadt. Nicht zuletzt sorgt ein vielseitiges gastronomisches Angebot dafür, dass der Messebesuch zum Erfolg wird.