Zum Inhalt springen
© Shutterstock (Symbolbild)

Warum Lambrusco Spritz der Drink ist, der Italien im Herzen und Chaos im Glas vereint

Sommerdrinks
Aperitivo

Sommer, Sonne, Aperitivo – und ein Drink rückt in den Fokus: der Lambrusco Spritz. Doch was macht ihn zum möglichen Sommerfavoriten?

Wenn die Temperaturen steigen, verändern sich auch die Trinkgewohnheiten. Leichte, erfrischende Drinks rücken in den Mittelpunkt und prägen die Aperitivo-Kultur der warmen Monate.

Aperol Spritz, Sarti Spritz, Limoncello Spritz – die Auswahl ist längst breit gefächert. Immer häufiger rückt dabei auch eine Variante mit Lambrusco in den Fokus. Wer schon einmal Urlaub in Italien gemacht hat, ist dem fruchtigen Rotwein vermutlich bereits begegnet. Als sommerlicher Aperitif wird er nun zunehmend neu gedacht und interpretiert – jenseits seiner Rolle als unkomplizierter Rotwein.

Feine Balance aus Frucht und Frische

Dabei geht es nicht darum, den Aperol Spritz zu ersetzen, sondern vielmehr um eine zeitgemäße Variante des Klassikers. Statt Prosecco bildet fruchtiger Lambrusco die Basis, dazu kommen ein Schuss des italienischen Bitterlikörs Amaro, frische Orange und ein Schuss Mineralwasser.

Am besten wird der Lambrusco Spritz gut gekühlt serviert und direkt im Glas genossen. Je nach Variante kommt er mit einer Scheibe Orange ins Glas, die seine fruchtigen Noten schön hervorhebt. Manchmal werden auch Oliven dazu gereicht – als kleine, salzige Ergänzung, die dem süß-bitteren Profil des Aperitivos einen spannenden Kontrast gibt. Insgesamt versteht sich der Lambrusco Spritz als moderne, unkomplizierte Interpretation des Aperol Spritz – ausgewogen zwischen Frucht, Frische und einer feinen Bitternote. Und vielleicht ist genau das sein Reiz: italienisches Lebensgefühl im Herzen, ein Hauch Chaos im Glas.


Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12