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Weihnachten nach orthodoxer Art: Diese Spezialitäten kommen auf den Tisch

Weihnachten
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Hauptspeise

Jede Nation hat ihre eigenen Spezialitäten, doch einige Gerichte finden sich in vielen Ländern wieder. Kochen Sie sich durch unsere Falstaff Rezepte.

Während in vielen westlichen Ländern Weihnachten am 25. Dezember gefeiert wird, feiern serbisch- und russisch-orthodoxe sowie orientalisch-orthodoxe Christen das Fest am 7. Jänner. Der Grund liegt im Unterschied zwischen dem Gregorianischen und dem Julianischen Kalender. Orthodoxe Weihnachten sind geprägt von religiösen Ritualen und einer besonderen kulinarischen Tradition.

Orthodoxe Weihnachten beginnen oft mit einem 40-tägigen Fasten, das mit der Mitternachtsliturgie am Heiligen Abend, am 6. Jänner, seinen Höhepunkt findet. Viele verzichten in dieser Zeit auf Fleisch, Milchprodukte und tierische Fette. Nach dem Fastenbrechen ist die festliche Mahlzeit (meist mit Fleisch) das Herzstück der Feierlichkeiten.

Die Speisen an Heilig Abend variieren je nach Region und Kultur, doch einige Spezialitäten sind weit verbreitet:

Česnica/Badnjača (Das symbolträchtige Weihnachtsbrot)

Ein zentrales Element der balkanischen Weihnacht ist das »Česnica«-Brot. Dieses runde Brot wird traditionell gebacken und mit einer Münze oder einem Symbol versehen. Beim gemeinsamen Essen wird das Brot aufgeteilt, und wer die Münze findet, soll im kommenden Jahr besonders viel Glück haben.

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Sarma (Gefüllte Krautblätter)

Sarma ist ein Klassiker der balkanischen Küche: Sauerkrautblätter, gefüllt mit einer Mischung aus Reis, Zwiebeln und – nach dem Ende des Fastens – Hackfleisch. Sie werden stundenlang geschmort und gehören zu den beliebtesten Gerichten an Weihnachten.

REZEPT: KRAUTROULADEN SARMA MIT WILDSCHWEIN

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Fischgerichte

Da Fisch während der Fastenzeit erlaubt ist, steht er auch an Heilig Abend im Mittelpunkt. Beliebt sind gebratener oder marinierter Fisch, häufig Karpfen, sowie Fischpasteten.

REZEPT: FORELLE VOM ROST MIT GEGRILLTEN ERDÄPFELN

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Pšenica (Gekochtes Weizengetreide)

»Pšenica«, auch bekannt als »gesegnetes« Getreide, wird aus gekochtem Weizen, Zucker, Nüssen und manchmal Honig zubereitet. Es symbolisiert Leben, Fruchtbarkeit und die Verbindung zu den Ahnen und wird oft zu Beginn der Mahlzeit serviert.

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Bohnensuppe

Diese herzhafte Suppe aus weißen oder roten Bohnen wird mit Zwiebeln, Paprika und Gewürzen zubereitet. »Pasulj« ist ein typisches Gericht für den Heiligen Abend und ein wahrer Wärmespender in der kalten Jahreszeit.

REZEPT: SERBISCHE BOHNENSUPPE

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Getrocknete oder gefüllte Paprika

Getrocknete oder frische Paprika werden mit Reis, Gewürzen und manchmal gehacktem Gemüse gefüllt. Dieses Gericht, das langsam geschmort wird, ist besonders aromatisch und ein typischer Bestandteil der Festmahlzeit.

REZEPT: GEFÜLLTE PAPRIKA MIT KARTOFFELN

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Kutja (Süßes Getreidegericht)

»Kutja« besteht aus gekochtem Weizen, Honig, Mohn und manchmal Nüssen oder Trockenfrüchten. Das Gericht wird vor allem in Russland und der Ukraine oft als erstes serviert, um so den Segen für das kommende Jahr zu erbitten.

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Borschtsch (Rote-Bete-Suppe)

Eine heiße Rote-Bete-Suppe gehört in vielen Ländern wie Russland oder der Ukraine zu den unverzichtbaren Vorspeisen. Oft wird sie vegetarisch zubereitet, um den Fastenregeln gerecht zu werden.

REZEPT: ROTE-BETE-SUPPE

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Kristina Mitrovic
Kristina Mitrovic
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