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© Marco Schepers via LinkedIn

Döner ohne Personal? Lukas Podolski setzt künftig auf Kochroboter

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Gemeinsam mit der Circus Group startet der frühere Fußballstar die weltweit erste Franchise-Kette mit autonomen Kochrobotern. Die ersten Standorte eröffnen im Herbst 2025 – eine Revolution für die Systemgastronomie?

Der frühere Fußballstar Lukas Podolski sorgt abermals für Schlagzeilen – nicht auf dem Platz, sondern wie neuerdings gewohnt in der Gastronomie. Gemeinsam mit der Circus Group bringt er eine weltweit neuartige Franchise-Kette an den Start: Vollautomatische Restaurants, in denen Roboter das Kochen übernehmen.

Bereits im vergangenen Jahr gab es erste Hinweise auf eine Zusammenarbeit zwischen »Mangal Döner«, der von Podolski mitgegründeten Kette, und der Hamburger Circus Group, einer der weltweit führenden Anbieter für KI-Robotik und KI-Software in der Food-Service Branche. Nun ist der Deal besiegelt: Ab Herbst 2025 sollen die ersten 500 autonomen Kochroboter zuerst in Deutschland, dann in Polen, der Türkei und in Japan zum Einsatz kommen. Langfristig könnte das Netz auf 2.400 Standorte anwachsen.

Eine wichtige Ausnahme

Herzstück des Konzepts ist das Robotersystem CA-1, das eine breite Palette türkischer Speisen zubereiten soll. Die Entwickler versprechen ein sich wandelndes, authentisches Menü – ohne menschliches Personal. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Das Schneiden des Dönerspießes bleibt Handarbeit.

Mario Schepers, Managing Director von Mangal Döner x Lukas Podolski 10, kündigte auf LinkedIn an: »Die erste vollautonome Roboter-Restaurant-Franchise-Marke – wir starten sie mit Mangal, Lukas Podolski, Metin Dağ und der Circus Group. Vertrag unterzeichnet. Haltet Ausschau nach den ersten Eröffnungen im Jahr 2025. Deutschland zuerst, aber der Rest wird bald folgen.«

Die ersten beiden Pilotrestaurants sollen in Köln eröffnet werden. Mit einem Investitionsvolumen von 400 Millionen Euro könnte die Expansion die Systemgastronomie nachhaltig verändern. Metin Dağ, Mitgründer von Mangal Döner, spricht  gegenüber dem Kölner »Express« von einer »Revolution« für die Branche.


 

Redaktion
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