Eierlikör: Nach Omas Rezept – oder doch vegan?
Falstaff hat für die Feiertage nicht nur das traditionelle Rezept, sondern auch eine vegane Variante parat.
Eierlikör lässt sich auf viele Arten genießen: pur aus dem Glas, »on the Rocks« in Cocktails, in Kuchen und Desserts für besonders saftige Backwaren oder in warmen Winterdrinks. Wer das amerikanische Pendant »Egg Nog« bevorzugt, wird die Martha-Stewart-Version lieben: stark, würzig und samtig. Mittlerweile gibt es auch vegane Varianten, die genauso cremig und lecker sind, aber ganz ohne tierische Produkte auskommen.
Von klassisch…
Aber zuerst zum klassischen Eierlikör: Dafür die Vanilleschote auskratzen und das Mark zusammen mit Puderzucker und Eigelb mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Anschließend die Spirituose nach Geschmack, am besten eignet sich dunkler Rum, langsam unterrühren. Das Obers in einer separaten Schüssel leicht aufschlagen und vorsichtig unter die Eiermasse heben. Den fertigen Eierlikör in eine saubere Flasche füllen und mindestens zwei Stunden kaltstellen. Am besten innerhalb der nächsten Tage genießen.
Oder Sie mixen den Eierlikör wie Spirits-Profi und »Dino’s Apothecary« -Barkeeper Heinz Kaiser:
… zu vegan
Für den veganen Eierlikör Kokos‑Kondensmilch, Kokosmilch und dunklen Rum mit frisch geriebener Muskatnuss verrühren und in eine saubere Flasche füllen. Kokos‑Kondensmilch ist in gut sortierten asiatischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Bioläden oder veganen Shops erhältlich. Nach Belieben eine Zimtstange zu der Mischung hinzufügen und sie für etwa 48 Stunden kaltstellen. Anschließend den Likör durch ein Teesieb filtern, erneut in eine saubere Flasche abfüllen und wieder kaltstellen. Der vegane Eierlikör hält sich ein bis zwei Wochen. Vor dem Genuss gut schütteln und in kleinen Gläschen servieren.